Bad Dürkheim Coban zwingt FSV zum Tor

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Mit einem 2:1-Sieg (1:0) über Aufsteiger FSV Schifferstadt hat Rot-Weiss Seebach in dem Nachholspiel am Donnerstagabend erneut seine Heimstärke bewiesen und belegt vor dem morgigen 13.Spieltag den fünften Tabellenplatz. Allerdings mit bereits 12 Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Oppau.

Die Gäste aus Schifferstadt verlangten Seebach einiges ab. Das 1:0 für die Hausherren fiel mit dem Pausenpfiff und war praktisch ein erzwungenes Eigentor. Seebach fing einen Schifferstadter Eckball ab, konterte, Pascal Beyer schickte das Leder in den gegnerischen Strafraum, wo Aygün Coban nach einem 60-Meter-Sprint allein vorm Tor lauerte. Wäre der Rettungsversuch des Schifferstadter Abwehrspielers nicht schief gelaufen, wäre Coban zur Stelle gewesen. In der 55. Minute traf Pascal Beyer zum 2:0. Seebach versäumte es anschließend, mit dem 3:0 alles klar zu machen, Möglichkeiten gab es. So musste die Mannschaft, nachdem Schifferstadt auf 1:2 verkürzt hatte, noch einmal 20 Minuten um die drei Punkte kämpfen. Aufgrund des „klaren Plus an Torchancen“ ordnete der Seebacher Trainer Roland Beck den sechsten Heimsieg allerdings als verdient ein. Die Gegner des 13. Spieltages kommen sowohl für den SV 1911 Bad Dürkheim als auch für RW Seebach aus der Südpfalz. Die Truppe von Oliver Spuhler gibt ihre Visitenkarte bei der Spielgemeinschaft Steinfeld/Schweighofen ab (Sonntag, 15 Uhr). Rot-Weiss Seebach hat TSV Billigheim/Ingenheim zu Gast im Meisterwasental (Sonntag, 15.30 Uhr). Der SV 1911 Bad Dürkheim ist in den letzten zehn Spielen unbesiegt vom Platz gegangen. „Wir haben einen Lauf, gegen uns ist momentan schwer gewinnen“, weiß Spuhler. Der Grund: Die Dürkheimer Abwehr mit Marcel Pauli, Marcus Schneider und Co. steht gut und für ein Tor sind Alexander Haferstroh, Marcus Lerps, Ercan Caglayan und Michael Gandert auch immer gut. Marcus Schneider dürfte sich am Sonntag gut erinnern: In der vorigen Runde erlitt er bei diesem Gegner einen Jochbeinbruch und spielt seither zum Schutz mit Gesichtsmaske. Die Gastgeber gehören mit ihren 21 Punkten ebenfalls zum vorderen Mittelfeld und Trainer Spuhler kennt sie als zweikampfstarke Truppe mit guter Offensivabteilung. In der Verteidigung hält Spuhler den Gegner für verletzlich. Klar ist für ihn, dass seine Kicker bei dem als zweikampfstark eingeschätzten Gegner das persönliche Duell nicht scheuen dürfen. In Spuhlers Augen wird diese Partie „ein ganz schweres Ding“. Bis auf den möglichen Ausfall von Marcus Lerps aufgrund beruflicher Verpflichtungen sind die 1911er komplett. Sein achtes Heimspiel bestreitet Rot-Weiss Seebach gegen TSV Billigheim/Ingenheim. Beide Mannschaften sind in der vorderen Tabellenhälfte zuhause, Gastgeber Seebach hat bislang vier Punkte mehr gesammelt. RWS-Trainer Roland Beck kennt den Gegner als gute, gewachsene Mannschaft, die wegen ihrer großen Spieler insbesondere bei Standards Gefährlichkeit entwickelt. Beck schätzt, dass seine Mannschaft nach dem kräftezehrenden Spiel vom Donnerstag bis an ihre „Schmerzgrenze gehen“ muss, um die nahezu makellose Heimbilanz weiterhin aufrecht erhalten zu können. Der Seebacher Kader gibt es, auch wegen diverser Ausfälle – Nils Pfirrmann, Alexander Abel, Sergen Gülay – nicht her, bei drei Spielen in acht Tagen so zu rotieren, dass man Spieler schonen kann. Für Beck wäre es eine tolle Sache, könnte sich Seebach im achten Heimspiel erneut schadlos halten. (mkö)

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