Wachenheim RHEINPFALZ Plus Artikel Burgfest: Nicht nur die Aussicht zieht die Gäste an

Gut geschützt bei jedem Wetter: Für die Besucher hat der Förderverein Zelte aufgebaut Die Gäste genießen hier nicht nur die Auss
Gut geschützt bei jedem Wetter: Für die Besucher hat der Förderverein Zelte aufgebaut Die Gäste genießen hier nicht nur die Aussicht.

Für das Burgfest auf der Wachtenburg hat sich der Förderverein wieder mächtig ins Zeug gelegt. Über 100 Helfer sind dafür im Einsatz.

Noch vor der offiziellen Eröffnung am Freitagabend strömten die Besucher zum Burgfest auf die Wachtenburg. Über 100 Helfer des Fördervereins sorgen noch bis einschließlich Montagabend dafür, dass das Fest wieder zu einem Erfolg wird.

In der historischen Kulisse erlebten die Besucher mit süffigen Weinen, deftigen Braten und flotter Musik einen gelungen Auftakt. Bürgermeister Torsten Bechtel (CDU) kam etwas erschöpft, aber gut gelaunt hoch zur Burg gelaufen: „Ich habe heute Morgen schon mit einem Bagger den ersten Spatenstich im Neubaugebiet vollzogen“, erzählte der Rathauschef bei der Begrüßung der Gäste. Und er kam gerade, noch mit Schweißperlen auf der Stirn, von der Einweihung des neuen Pickleball-Platzes beim Tennisclub. „Die Wachtenburg muss man sich verdienen“, sagte er.

Essen und Getränke kommen Burg zugute

Bechtel bedankte sich beim Förderverein der Burg für die Organisation des Festes und dem Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helfern bei den umfassenden Arbeiten an dem geschichtsträchtigen Bauwerk. Und er richtete eine nette Aufforderung an alle Gäste: „Konsumieren Sie reichlich, denn jede Schorle und jeder Krustenbraten sind ein weiterer Stein für die Burg“. Grußworte an die Besucher richteten auch die Wachenheimer Weinprinzessin Conny I. und der Pfälzer Weinprinz Manuel Reuter aus Forst.

Der Vorsitzende des Fördervereins, Willy Bohl, berichtete, dass über 100 ehrenamtliche Helfer für das Gelingen des Burgfestes sorgen – vom Aufbau der Stände, Tische, Stühle und Zelte, dem Ausschank bis hin zum Fahrdienst mit dem Shuttlebus. Darüber hinaus gab Bohl auch einen Überblick über die geleisteten Sanierungs- und Renovierungsarbeiten der Mitglieder des Fördervereins.

Die bewiesen auch auf dem Burgfest großes Engagement und zeigten ein Talent für Organisation. So standen etwa die Schorlegläser schon fertig gefüllt in Reih und Glied für die Gäste bereit, die Bratwürste tummelten sich in Vielzahl mundgerecht auf dem Grill. „Wir haben bereits um 18 Uhr mit den letzten Vorbereitungen begonnen und sind gut eingespielte Teams“, berichtete Detlef Löb vom Förderverein. „Heute geht unsere Schicht bis zum Schluss der Veranstaltung – wann immer der ist.“

Auch die Musik kommt gut an

Sehr gut kam am ersten Abend auch die Band „The Cat Pac“ an, die mit Hits von einst ihr Publikum begeisterte. „Wir kennen die Band, die sind einfach spitze“, freuten sich Susi und ihre Tochter Sarah aus Bobenheim-Roxheim. „Die drei Musiker haben wir schon auf dem Frankenthaler Strohhutfest erlebt“, ergänzten sie. Angetan war auch Uwe aus Freinsheim: „Meine Lieblingsband. Die überzeugen mit einem sehr gut ausgesteuerten Sound und sind schon auf unserem Altstadtfest aufgetreten“, erklärte er.

Am Samstag ging es auf dem Burgfest schon um 10 Uhr weiter, abends sorgte die Formation „Bullys“ für ordentlich musikalischen Schwung. Der Sonntag begann mit dem Burggottesdienst, bei dem der evangelische Posaunenchor Friedelsheim/Gönnheim auftrat. Anschließend wurde ein deftiges Weißwurstfrühstück angeboten. Am Montag endet das Burgfest mit dem beliebten Funzelabend ab 18 Uhr.

x