Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Bezirksliga: FV Freinsheim schlägt TuS Knittelsheim mit 4:2

War mit einigen Glanzparaden maßgeblich am Freinsheimer Sieg beteiligt: Savo Schulz.
War mit einigen Glanzparaden maßgeblich am Freinsheimer Sieg beteiligt: Savo Schulz.

Mit einer Energieleistung und einer unter dem Strich starken Vorstellung hat der FV Freinsheim in der Aufstiegsrunde der Fußball-Bezirksliga Vorderpfalz den ambitionierten TuS Knittelsheim geschlagen. Nach einem 0:2-Rückstand hieß es am Ende 4:2.

Dabei verlief der Start alles andere als optimal. „Mir gingen mehrere Gedanken durch den Kopf. Ich stand jedoch falsch zum Ball und hätte die Situation besser lösen müssen“, nimmt Spielertrainer Christian Schäfer das frühe 0:1 auf seine Kappe (3.). Doch es kam noch schlimmer für die Platzherren. In einer unübersichtlichen Situation nach einem Freistoß für die Gäste fiel das 0:2 (14.). „Wichtig war, dass wir den Kopf oben behalten und nicht resigniert haben“, sagt der Coach.

Anschluss beflügelt

Er selbst bereitete in einer Vater-Sohn-Kombination den Anschlusstreffer vor. Einen Pass zwischen Außen- und Innenverteidiger nahm Jonas Schäfer auf, spielte seine enorme Schnelligkeit aus und schloss eiskalt ab (37.). Freinsheim war wieder in der Partie und witterte plötzlich Morgenluft.

„In der Pause haben ich meinen Spielern gesagt, dass wir gewinnen werden, wenn uns der Ausgleich gelingt“, verdeutlicht Schäfer. Letzte Initialzündung dafür war die herausragende Leistung von Torhüter Savo Schulz, der sein Team mit mehreren Glanzparaden im Spiel hielt und einen höheren Rückstand verhinderte. Knittelsheim, das im ersten Abschnitt ein hohes Tempo anschlug, ließ kräftemäßig nach und verlor seine Klarheit im Spiel, der FVF legt hingegen zu und war insgesamt präsenter als in den ersten 45 Minuten.

Wichtige Standards

Zwei ähnliche Tore sorgten für den Umschwung und belegen die Wichtigkeit von Standardsituationen. Christian Schäfer brachte zwei Eckbälle nach innen, die jeweils von Thomas Wiszniowiecki mit Wucht und Wille in die Maschen geköpft wurden (62., 70.). Die Blau-Weißen hatten innerhalb weniger Minuten das Spiel gedreht. Auch das 4:2 ging auf das Konto des überragenden Mittelstürmers Wiszniowiecki (76.), der während der Partie auf die Zehnerposition wechselte. Nach einer prima Spielverlagerung spielte er zwei Gegner aus und traf mit einem Flachschuss ins kurze Eck.

Die Südpfälzer waren geschlagen, was nach der ersten Viertelstunde nicht zu vermuten war. Daran änderte auch die Gelb-Rote Karte für Freinsheims Sechser Tim Karch nichts mehr (87.). „Wir haben mit großer Überzeugung gespielt und nie den Glauben an uns verloren“, nennt Schäfer zwei wichtige Aspekte für den Erfolg. Und schiebt nach einer Pause nach: „Ich bin mächtig stolz auf das Team“.

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