Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Bezirksliga-Aufstiegsrunde: FV Freinsheim zu Hause gegen FC Lustadt

Thorsten Boller (blaues Trikot) ist wieder im Lauftraining beim FV Freinsheim.
Thorsten Boller (blaues Trikot) ist wieder im Lauftraining beim FV Freinsheim.

Der FV Freinsheim erwartet am Sonntag, 16 Uhr, in der Aufstiegsrunde der Fußball-Bezirksliga Vorderpfalz den FC Lustadt. Ernsthafte Aufstiegschancen hat wohl keine der beiden Mannschaften. Aber FVF-Trainer Christian Schäfer geht es derzeit um ganz andere Dinge.

„Endlich ein Heimspiel. Das erste seit Ende November. Fünf Monate keine Einnahmen, das ist schon bitter“, sagt der Coach. Er kann nicht verstehen, dass sein Team erst am vierten Spieltag zum ersten Mal vor eigenem Publikum antreten kann. Schäfer ist ein kritischer Geist, dem etliche Entscheidungen des Verbandes nicht schmecken und der um ein klares Wort nie verlegen ist. So ist er beispielsweise ein Befürworter eines späteren Saisonbeginns und plädiert für eine kürzere Winterpause.

Klar sind auch seine Vorgaben an die Mannschaft, die in den ersten beiden Partien der Aufstiegsrunde jeweils verlor und dabei insgesamt zehn Gegentore einstecken musste – eine Fortsetzung der katastrophalen Ergebnisse in der Vorbereitung. „Ich erwarte vom Team und von jedem Einzelnen, dass er eine Topleistung abliefert. Jeder ist gefordert, jeder ist in der Pflicht. Die Mannschaft muss brennen“, formuliert der Trainer. Bisher habe sie nicht ihr wahres Gesicht gezeigt, das in vielen Spielen der Hauptrunde zu erkennen gewesen sei. Was Schäfer sehen will, fasst er in vier Begriffen zusammen: Leidenschaft, Emotionen, Begeisterung und Spielfreude.

Eine Frage der Intensität

Wer aufläuft, ist fraglicher denn je. In den drei Einheiten der Woche könne sich jeder empfehlen. „Es kommt auf die Intensität an. Wer nicht intensiv trainiert, ist nicht dabei“, sagt Schäfer. Unter Umständen wird der FVF die sechs möglichen Bankplätze nicht ausschöpfen. Keine Alternative mehr ist schon seit einiger Zeit David Schinnerer. Von dem 25-jährigen Allrounder, der in der Hauptrunde in zwölf von 17 möglichen Begegnungen eingesetzt wurde und fünf Tore beisteuerte, hat sich der Verein getrennt. „Es gab einen Vorfall rund um seinen Wechsel im Sommer nach Mutterstadt“, erläutert Schäfer, ohne ins Detail zu gehen. Dagegen ist der wegen einer Kniereizung schon lange fehlende Thorsten Boller wieder im Lauftraining. Er soll in dieser Runde noch zum Einsatz kommen.

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