Über den Kirchturm hinaus Bayernspieler David Alaba und sein aussagekräftiges T-Shirt
Einige Tage später tauchte in meinem Instagram-Newsfeed ein beeindruckendes Foto auf. Darauf zu sehen: Die Champions-League-Trophäe und neben ihr kniend und mit Blick nach oben gerichtet David Alaba, der ein weißes T-Shirt trägt auf dem steht „Meine Kraft liegt in Jesus“. Beeindruckend für mich, weil dieser Mann an der Spitze seines Erfolges nicht sich selbst auf die Schulter klopft, sondern sich offensichtlich bewusst ist, dass die Ehre einem anderen gebührt.
Viel durchgemacht in den letzten Monaten
In den vergangenen Wochen und Monaten haben wir alle viel durchmachen müssen: Hobbys ausgefallen, Familientreffen und Hochzeiten abgesagt, Schulen und Kitas geschlossen. Viele mussten in Kurzarbeit oder haben ihre Arbeit verloren; einige sind erkrankt, sogar schwer. Mittlerweile sieht das Ganze wieder etwas besser aus. Nach zahlreichen Lockerungen war für viele doch der Sommerurlaub, auch im Ausland, möglich. Die Coronakrise hat uns gezeigt, dass vieles, was selbstverständlich war, eben nicht so selbstverständlich ist und von heute auf Morgen völlig auf den Kopf gestellt werden kann.
Das Bild von David Alaba hat mich an diesen Bibelvers erinnert: „Berge mögen einstürzen und Hügel wanken, aber meine Liebe zu dir wird nie erschüttert, und mein Friedensbund mit dir wird niemals wanken. Das verspreche ich, der Herr, der sich über dich erbarmt!“ (Jesaja 54,10 – HFA). Gott und sein Wort – seine Zusagen – stehen fest und bleiben. Seine Liebe für uns hört nicht auf und er schenkt uns Kraft in allen Lebenslagen: um Außergewöhnliches zu erreichen, aber vor allem um Krisen und steinige Wege zu überwinden.
Benjamin Skubski, Gemeindediakon in der evangelischen Kirche