Bad Dürkheim Baugebiet Schwabenbach beschäftigt die Räte

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Eine vermutlich abendfüllende Sitzung steht dem Wachenheimer Stadtrat heute, 19 Uhr, bevor. Bürgermeister Torsten Bechtel (CDU) will den Doppelhaushalt für die Jahre 2015/2016 vorstellen. Eine große Rolle spielt das neue Baugebiet Schwabenbach, das mit Ungeduld erwartet wird. Es gibt eine Liste interessierter Bauherren.

Wachenheim steht finanziell auf einem recht soliden Fundament. Wie aus den Haushaltsplänen für das laufende und das kommende Jahr hervorgeht, plant die Stadt Investitionen sowohl zur Erhaltung ihrer Denkmäler wie auch in die Stadtentwicklung. Die ersten sichtbaren Ergebnisse des Haushaltsplanes werden der Ausbau der Schwetzinger Straße (255.000 Euro), der Ausbau des Amalie-Helfrich-Pfads sowie des Umstellung auf LED-Lampen bei der Straßenbeleuchtung sein. 300.000 Euro investiert die Stadt im Jahr 2016 im Baugebiet Schwabenbach, dessen Erschließung dann ansteht. Bürgermeister Torsten Bechtel stellt heute im Stadtrat die ausgewerteten Stellungnahmen beispielsweise der Naturschutz- und Umweltverbände vor. Wenn 2017 die Bagger rollen, wird Wachenheim bevölkerungsmäßig sukzessive wachsen. „Wir rücken nah an die 5000 Einwohner heran“, prognostiziert Bechtel. Wie berichtet, handelt es sich beim Bebauungsgebiet Schwabenbach um 94 Grundstücke. Parallel zum Fortgang im Neubaugebiet wird die städtebauliche Entwicklung vorangetrieben. Für die Stadtmauer fließen 45.000 Euro, 160.000 Euro werden ins Eichhäusel gesteckt, für die Verkehrsberuhigung zwischen Pforte und Ortsausgang Süd sind in den kommenden zwei Jahren rund 300.000 im Etat eingeplant. Skaterplatz und das Starterprojekt Spielleitplanung verschlingen rund 150.000 Euro. Gemeinsam mit Katholiken und Protestanten saniert die Stadt zudem einen Teil der St. Georgskirche. 30.000 Euro stehen dazu im Etat. Im Finanzhaushalt fehlen Ende des Jahres 186.000 Euro, Ende 2016 23.000 Euro. Dank eines stabilen Eigenkapitals weist der Ergebnishaushalt Ende 2016 ein geplantes Plus von 100.000 Euro aus. Neben dem Haushalt wird auch das Thema Supermarkt wieder diskutiert. Die Unterlagen zum Zielabweichungsverfahren, das auf die Ansiedlung eines großen Nahversorgers im Bischofsgarten abzielt, sollen verabschiedet werden. Die SGD Süd hatte Nacharbeit verlangt. Die Räte werden sich erneut mit dem stadteigenen Campingplatz befassen. Der Wirtschaftsplan weist hier einen Jahresverlust von 46.000 Euro aus. Laut Bechtel will die Stadt einen Berater mit einer Perspektivenfindung beauftragen. Eine Anfrage der FWG bezieht sich auf den Ausbau der Weinstraße. (als)

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