Kommentar Bahnbrücke: Sachlich diskutiert
Angesichts der Wutwelle, die sich seit Januar insbesondere unter den Westanwohnern in Freinsheim gebildet hatte, war es erstaunlich, wie sachlich die Diskussion im Von-Busch-Hof verlaufen ist. Den Ärger hatten wohl zuvor insbesondere Stadt und Verwaltung abbekommen. An der Umleitungssituation wird sich jedenfalls nichts ändern, das wurde am Mittwoch deutlich. Die Wirtschaftswege bleiben tabu, weil niemand die Verkehrssicherungspflicht übernehmen möchte.
Wenn 2026 die neue Brücke kommt, wird Autofahrern und Anwohnern – auch denen an der Umleitungsstrecke – wieder ein halbes Jahr Sperrung zugemutet. Erstaunlich, dass die Bürger in der Versammlung vor allem auf einen besseren Radverkehr gepocht haben. Da ist schon längst ein Umdenken im Gange.
