Bad Dürkheim Am Rande: Grüße aus der Kita

Zwei Grußworte erhitzen die Gemüter in der sich anbahnenden Phase des heißen Wahlkampfes um den Posten des Verbandsbürgermeisters in Wachenheim. Zu der politischen Kultur im Städtchen passt es irgendwie, dass es zwei Grußworte sind, die gar nicht gehalten wurden ... Da ist zum einen das Grußwort, das Stadtbürgermeister Torsten Bechtel (CDU) nicht halten durfte, am Samstag bei der offiziellen Übergabe des umgebauten Wachenheimer Feuerwehrgerätehauses. Und da ist zum anderen das Grußwort, das der Erste Verbandsbeigeordnete Helmut Rentz (SPD) aus Ellerstadt nicht gehalten hat, als Wachenheim unlängst seinen jährlichen Frühjahrsempfang beging. Immerhin habe die Stadt Wachenheim viel getan dafür, dass das Gerätehaus schnell fertiggestellt werden konnte, rechtfertigt Bechtel seinen Einwand. Die Anschlüsse seien von den Stadtwerken rasch bereitgestellt worden, eine Photovoltaikanlage der Stadtwerke befinde sich auf dem Dach des Gebäudes. Rentz hatte einen Auftritt des CDU-Kandidaten im Wahlkampf aber nicht vorgesehen. Er habe das Programm am Freitag geschlossen, hieß es vor dem Termin. „Änderungen ausgeschlossen“, bekam Bechtel per Mail gesagt. Warum das so unmöglich gewesen sei, beantwortete Rentz jetzt der RHEINPFALZ: „Ich durfte beim Frühlingsempfang auch kein Grußwort halten.“ Bechtel wehrt sich: Das sei damals so abgesprochen gewesen, und Rentz sei eigens begrüßt worden. Bechtel dagegen blieb unbegrüßt unter den Wehrleuten, von denen viele angesichts dieser Unhöflichkeit den Kopf geschüttelt hätten, so der Stadtchef. Gedacht haben mögen sich viele das gleiche wie die Redaktion: Das Einzige, was hier grüßt, ist der Kindergarten ...