Bad Dürkheim Alles abverlangt für drei Punkte im Nachholspiel

FV-Torwart Daniel Mäurer
FV-Torwart Daniel Mäurer

«FREINSHEIM/WEISENHEIM AM SAND.»In einem Nachholspiel der Fußball-Bezirksliga hat der FV Freinsheim beim VfB Haßloch 3:0 (0:0) gewonnen. Der SV Weisenheim hingegen unterlag dem TuS Knittelsheim 2:3 (2:2) und dehnte seine Negativserie aus.

VfB Haßloch

FV Freinsheim 0:3. In der ersten Halbzeit entwickelte sich eine intensive und ausgeglichene Partie, in der die Haßlocher dem FVF alles abverlangten. „Meine Mannschaft hat gut kombiniert, obwohl der VfB ihr nur wenig Spielraum gelassen hat. Das war ein mutiger Ansatz“, sagte Trainer Andreas Schröck lobend. Beide Mannschaften hatten wenige Gelegenheiten, weil die Fehlerquote niedrig war. Und wenn doch etwas Richtung Kasten kam, boten beide Torhüter eine starke Leistung. So lieferte Freinsheims Daniel Mäurer über 90 Minuten eine souveräne Partie ab und hatte eine gute Ausstrahlung. Im zweiten Abschnitt attackierten die Gäste früher und gingen mit einem Tor des von Marcel Pauli prima in Szene gesetzten Nico Schubert in Führung (52.). Thomas Nebel erhöhte nach einem von Lukas Leideck verlängerten Freistoß auf 2:0 (60.). Danach ließ Freinsheim, das gut verteidigte und zweikampfstark agierte, kaum Chancen der Haßlocher zu. Eine klasse Kombination führte zum 3:0. Konrad Berndl bereitete vor und Schubert erzielte sein zweites Tor (86.). „Das war ein hartes Stück Arbeit, weil sich der VfB lange gut gewehrt hat“, resümierte der Trainer. Am Ostermontag wartet auf den FVF eine schwierige Aufgabe. Das Team tritt um 14.30 Uhr bei Tabellenführer und Titelfavorit SV Büchelberg an. Dass man in der Südpfalz aber nicht chancenlos ist, zeigte sich am Gründonnerstag, als die FG Mutterstadt in Büchelberg ein 1:1 erreichte. „Wir freuen uns auf die Partie und rechnen uns etwas aus“, so Schröck. Freinsheim ist seit sechs Partien unbesiegt und kann wieder auf Alexander Haferstroh und Osman Sanli zurückgreifen. SV Weisenheim – TuS Knittelsheim 2:3. Die ersatzgeschwächten Weisenheimer hatten einen Punktgewinn oder gar einen Sieg vor Augen, standen aber am Ende wieder mit leeren Händen da. „Die Mannschaft hat sich gut verkauft, gekämpft, sich aber erneut um den Lohn gebracht“, konstatierte Trainer Günther Golfier. Der SVW ging mit einem Tor von Rainer Stork nach einem Pass von Joe Mc Carty in die Schnittstelle der Abwehr in Führung (28.). Wenig später erhöhten die Gastgeber mit einem ähnlichen Treffer auf 2:0. Wieder bediente Mc Carty Torjäger Stork, der eiskalt vollendete (34.). „Diesen Vorsprung haben wir jedoch nicht in die Pause retten können. Man hat gesehen, dass dem Team die Sicherheit fehlt“, analysierte Golfier. Mit einem technisch perfekten Freistoß aus 20 Metern (39.) und einem Tor, als die Weisenheimer nicht konsequent genug attackierten und zu passiv waren, glich Knittelsheim aus. In der zweiten Hälfte lief alles gegen den SVW. Zuerst musste Stork mit einer Wadenverletzung raus, dann sah Frederic Feßler die Gelb-Rote Karte (74.), und dem TuS gelang das Siegtor (78.). Mit der letzten Aktion des Spiels verfehlte nach einem Freistoß ein Kopfball des aufgerückten Torwarts Marcel Bulla sein Ziel.

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