Wachenheim 300. Jubiläum: Weihe von St. Georg

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Die Weihe der St. Georgskirche in Wachenheim hat sich am Dienstag zum 300. Mal gejährt. Sie ist Eigentum der katholischen Kirchengemeinde und war bis zum Umzug in die neu erbaute Edith-Stein-Kirche die Pfarrkirche der Wachenheimer Katholiken.

Die Kirche wurde dank eines Fördervereins über die Jahre innen und außen restauriert. Inzwischen erfreut sie sich als Hochzeitskirche großer Beliebtheit. Darüber hinaus finden dort Ausstellungen und Konzerte statt.

Unter den wenigen aus früherer Zeit erhaltenen Baudenkmälern ist die am Marktplatz stehende Pfarrkirche das bedeutendste und baugeschichtlich wertvollste, heißt es in der Wendel-Chronik der Stadt Wachenheim. Nach der 1705 verfügten Kirchenteilung wurde der Chorraum mit Teilen des Turmuntergeschosses von den Katholiken übernommen. Das 1715 durch eine Trennwand abgeteilte Langhaus wurde von den Reformierten genutzt und 1860 durch einen neugotischen Neubau ersetzt.

Der von der katholischen Gemeinde genutzte Chor bekam 1720 einen eigenen kleinen Chor angebaut. Mit der Weihe im Jahr 1723 wurden die Baumaßnahmen abgeschlossen. Damals erhielt die Kirche ihre bis heute unveränderte äußere Gestaltung.

Unter den bundesweit noch existierenden Simultankirchen wiederum bildet die Wachenheimer St. Georgskirche eine Besonderheit, weil es sich um zwei Gotteshäuser unter einem Dach handelt mit verschiedenen Eigentümern. In den meisten anderen Simultankirchen wird der vorhandene Raum wechselseitig genutzt.

Am 1. Oktober feiert der Förderverein Alte St. Georgskirche sein 25-jähriges Jubiläum. Er hat sich zur Aufgabe gemacht, das spätgotische Gebäude zu erhalten.

Mit einem Festgottesdienst wird am 16. September ab 18 Uhr, des 300. Kirchweih-Jubiläums gedacht. Pfarrer im Ruhestand Ulrich Jung wird den Gottesdienst zelebrieren.

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