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Montag, 10. April 2017 - 16:25 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Stellenabbau bei General Electric in Mannheim: Transfergesellschaften stark gefragt

2015 hat GE die Kraftwerkssparte des französischen Alstom-Konzerns gekauft. Dazu gehören die Standorte Mannheim (Bild) mit zuletzt 1400 Mitarbeitern und Bexbach mit 160 Beschäftigten. Foto: Kunz

Von den etwa 700 Beschäftigten, die vom Stellenkahlschlag am General-Electric-Standort (GE) Mannheim betroffen sind, haben rund 300 bereits unterschrieben, in eine Transfergesellschaft zu wechseln. Die ersten sind dort seit Anfang des Monats beschäftigt. Weitere 300 gehen in Altersteilzeit. GE hat unterdessen angekündigt auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten. Auf einen Interessensausgleich, Sozialplan und die Einrichtung von drei Transfergesellschaften unter dem Dach des Personalentwicklers Mypegasus GmbH in Mannheim mit unterschiedlichen Startzeitpunkten hatten sich Arbeitnehmervertreter und das Management von GE im Februar geeinigt. Alle Verhandlungen über eine Reduzierung des Stellenabbaus waren zuvor gescheitert. Wie berichtet, hatte General Electric im Januar 2016 - kurz nach dem Kauf der Kraftwerkssparte des französischen Industriekonzerns Alstom angekündigt, europaweit 6500 Stellen im Kraftwerksbereich streichen zu wollen, darunter 1700 an den 15 deutschen Standorten. Am stärksten davon betroffen ist Mannheim, wo 1066 Stellen gestrichen werden und die Produktion geschlossen wird. Ebenfalls geschlossen wird die Produktion in Bexbach - dort verlieren 160 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz. Die Vermittlungschancen schätzt Mypegasus-Regionalleiter Arnold Schumacher nicht schlecht ein. Für die Beschäftigten habe bei Mypegasus das Bewerbungstraining begonnen. In einem zweiten Schritt werde geschaut, welche Schulung die Menschen benötigten, um bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben. |kh

 

 

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