Kultur Deutscher Jazzpreis: Vincent Eberle Quintet gewinnt in Mannheim

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Der Trompeter Vincent Eberle und sein Quintett haben am Wochenende in Mannheim den 13. Neuen Deutschen Jazzpreis gewonnen. Das bayerische Ensemble setzte sich beim Publikumsentscheid in der Alten Feuerwache gegen das Sextett des aus Ostfriesland stammenden Gitarristen Sebastian Böhlen und die junge Band Salomea aus Köln durch. Aus über 200 Bewerbungen hatte eine Fachjury ein Dutzend Bands ausgewählt und an den diesjährigen Kurator Wallace Roney weitergeleitet. Der prominente amerikanische Trompeter hatte dann entschieden, welche drei Bands sich beim Finale in Mannheim dem Votum des Publikums stellen durften. Der Solistenpreis ging an Maximilian Hirning, den Kontrabassisten des Eberle Quintetts. Bei dem zum zweiten Mal vergebenen Komponistenpreis ging die Mannheimer Jazzmusikerin Alexandra Lehmler als Siegerin hervor. Auch hier wurden drei ausgewählte Kompositionen für eine vorgegebene Besetzung dem Publikum vorgestellt. Der von der Mannheimer Musikerinitiative IG Jazz veranstaltete Neue Deutsche Jazzpreis ist mit 10.000 Euro einer der höchstdotierten Preise für Jazzmusiker und der einzige Publikumspreis in Deutschland. Während der zweitägigen Veranstaltung stellte sich auch Kurator Wallace Roney mit seinem Quintett in einem mitreißenden Konzert in der ausverkauften Alten Feuerwache vor.

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