Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Souveräner 2:0-Sieg des FK Pirmasens in Mechtersheim

Durch die Beine : Marc Ehrhart stibitzt Mechtersheims Verteidiger Conrad Weigel den Ball, Dennis Krob (rechts) liefert dann die
Durch die Beine : Marc Ehrhart stibitzt Mechtersheims Verteidiger Conrad Weigel den Ball, Dennis Krob (rechts) liefert dann die Vorlage zum schnellen 1:0 für den FKP.

Der FK Pirmasens präsentiert sich beim 2:0-Sieg in Mechtersheim als echtes Oberliga-Spitzenteam. Tobias Jänicke schießt sein fünftes Tor im fünften Spiel für den FKP.

Wer am Samstagnachmittag beim Oberligaspiel des TuS Mechtersheim gegen den FK Pirmasens war und nicht nur den Fußball im Blick hatte, konnte sich an den wunderbar blühenden Kirschbäumen auf der Straße direkt neben der Spielstätte erfreuen. Drinnen, im Stadion an der Kirschenallee, sorgten die Gäste aus der Südwestpfalz dafür, dass ihre Erfolgsserie weiter wächst und gedeiht. Der FKP gewann mit 2:0 (1:0) und das hochverdient.

FKP überholt Wormatia

Durch den fünften Sieg im fünften Punktspiel nach der Winterpause überholten die Pirmasenser den VfR Wormatia Worms, der bei Cosmos Koblenz mit 1:4 verlor, und liegen nun punktgleich mit dem Tabellenzweiten Gonsenheim auf Rang drei. Die Vizemeisterschaft hinter der weit enteilten Profitruppe von Eintracht Trier und damit die Teilnahme an der Regionalliga-Aufstiegsrunde ist nach der riesigen Leistungsdelle in den Wochen vor der Winterpause wieder ein realistisches Ziel.

„Bei uns arbeiten alle gut gegen den Ball. Es ist sehr schwer, gegen uns Chancen herauszuspielen“, stellte der bärenstarke FKP-Rechtsverteidiger Manuel Grünnagel fest. In der Tat hatte Mechtersheim vor gut 300 Zuschauern nur eine echte Tormöglichkeit, die Mert Özkaya in der 22. Minute vergab.

Früher Wechsel

Zu diesem Zeitpunkt lag „die Klub“ bereits mit 1:0 vorne und „hätte da auch schon 2:0 oder 3:0 führen können“, wie der sichtlich enttäuschte TuS-Trainer Muhammed Akagündüz einräumte. Der FKP nahm Mechtersheims Abwehr in der Anfangsphase auseinander, schoss aber nur dieses eine Tor, das Tobias Jänicke nach Marc Ehrharts Balleroberung und Dennis Krobs Querpass erzielte (2.) – sein fünftes Tor im fünften Spiel für Pirmasens. Akagündüz wechselte seinen Linksverteidiger Conrad Weigel bereits in der 23. Minute aus und brachte Everest Sulejmani.

Zu Beginn der zweiten Hälfte wandelte sich das Wetter: Aus dem Sonnenschein wurde ein Gewitterregen, doch Schiedsrichter Jan Ulmer ließ weiterspielen. Das Donnern hörte denn auch bald wieder auf, und Luka Dimitrijevic erhöhte nach feinem Doppelpass mit Jänicke auf 2:0 (61.). Damit war es, wie Dimitrijevic sagte, „nur noch Formsache“ für Pirmasens, die nächsten drei Punkte zu holen. Mechtersheim versuchte, Druck aufzubauen, doch mehr als zwei Viertel- bis Halbchancen kamen nicht dabei raus. Akagündüz: „Bei der Durchschlagskraft in der Offensive lagen Welten zwischen den Mannschaften.“

Gries ist „superfroh“

Nun, der FKP war zwar vorne sehr gefährlich, verschluderte allerdings zu viele Möglichkeiten. Krob beispielsweise brachte nicht genug Druck hinter seinen Kopfball, Sergen Tok scheiterte an Keeper Mario Prskalo. „Superfroh“ über den Sieg bei einem „spielerisch starken Gegner“ war FKP-Trainer Martin Gries. Seine Mannschaft habe „die Situationen ohne Ball gut gelöst“.

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