Pfalz BASF-Prozess: Gutachter kritisiert Verladepraxis im Hafen
Ein Gutachter Prozess um das BASF-Explosionsunglück mit fünf Toten und Dutzenden Verletzten hat am Mittwochvormittag kritisiert, wie Schiffe im Nordhafen des Chemiekonzerns an die Rohrleitungen auf dem Werksgelände angeschlossen worden sein sollen. Ein Kapitän hat dem Experten zufolge nach der Katastrophe im Oktober 2016 gesagt: Schiffe wurden mit den BASF-Anlagen so verbunden, dass sie auch im Fall einer Not-Trennung von den Rohren immer noch an einer Kette festhingen.
Gutachter: „Das ist kontraproduktiv“
Der Gutachter sagt: Das hatte am Unglückstag keine unmittelbaren Folgen, sei aber trotzdem kontraproduktiv und unter Umständen auch gefährlich. Er habe deshalb einen Transportsicherheitsausschuss der Uno informiert. Eigentlich sollte der Experte vor allem untersuchen, ob eines der beiden bei der Explosion beschädigten Schiffe das Unglück ausgelöst haben könnte. Seiner Einschätzung zufolge ist das auszuschließen.