Neue Autos VW Tiguan beliebter als der Golf

 Neue Matrix-Scheinwerfer, ein verglaster Grill und andere Lüftungsschlitze: der VW Tiguan.
Neue Matrix-Scheinwerfer, ein verglaster Grill und andere Lüftungsschlitze: der VW Tiguan.

VW schickt seinen Bestseller in die nächste Runde. Denn obwohl sich die Wolfsburger dem Wandel verschrieben haben und ihre Zukunft in der Elektromobilität sehen, bleibt der Tiguan nicht auf der Strecke.

Im Gegenteil: Wenn in diesen Tagen die dritte Generation des kompakten SUV gegen Modelle wie Ford Kuga oder Toyota RAV4 antritt, geht VW noch einmal in die Vollen: Ein frisches Design, ein neues Infotainment- und Bediensystem, effizientere Motoren und vor allem deutlich bessere Plug-in-Hybride sollen den Tiguan auch in Zukunft zum Bestseller machen.

Start bei 36.600 Euro

Das schlägt sich allerdings im Preis nieder: Weil etwa die DSG-Automatik fortan Serie ist, packt VW gute 10 Prozent drauf – und so startet der Tiguan künftig bei 36.600 Euro.

Dass der Tiguan nach gut sieben Jahren nun komplett erneuert wurde, sieht man ihm außen kaum an. Weil er für VW so wichtig ist, waren die Designer eher zurückhaltend und haben die Form nur zaghaft weiterentwickelt.

Dafür ändert sich das Format: Der Radstand bleibt mit 2,68 Metern unverändert, aber die Länge wächst um drei Zentimeter auf 4,54 Meter. Davon profitieren vor allem die Mitfahrer auf den Hintersitzen mit etwas mehr Kniefreiheit. Zudem wächst der Kofferraum um 37 Liter. Schon ohne die um zehn Zentimeter verschiebbare Rückbank umzulegen, passen 652 Liter hinein. Mit umgelegter Rückbank sind es 1650 Liter.

Alternativ bekommt man den Tiguan auch wieder als Diesel.

1000 Kilometer weit

Die 2,0 Liter großen TDI-Antriebe leisten 110 kW/150 PS oder 142 kW/193 PS, kommen auf einen Normverbrauch von bestenfalls 5,3 Litern und einen CO2-Ausstoß von 139 g/km – und stechen alle anderen Varianten bei der Reichweite aus. Im besten Fall sind mehr als 1000 Kilometer drin.

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