Auto-Test RHEINPFALZ Plus Artikel Suzuki Vitara: Vielseitig und vital

Modernes Design, angesagte Lackierungen: Suzuki Vitara.
Modernes Design, angesagte Lackierungen: Suzuki Vitara.

Schon seit über 30 Jahren ist der japanische Autobauer Suzuki mit dem Modellnamen Vitara auf dem deutschen Markt vertreten. Während die frühen Modelle inzwischen Kultcharakter haben und es zwischendurch auch mal einen Grand Vitara gab, ist die aktuelle Version ein sympathisches höhergelegtes Kompaktfahrzeug, das die Fraktion der SUV-Pauschalverteufler Lügen straft.

Denn der Vitara, dessen Einstiegspreis bei 25.450 Euro liegt, zeichnet sich bei 4,17 Metern Länge durch Wendigkeit und gute Übersichtlichkeit aus, bietet viel Nutzwert (1120 Liter Laderaumvolumen) und kommt dank eines 48V-Mild-Hybrid-Systems im Schnitt mit unter sechs Litern Sprit pro 100 Kilometer aus. Bei der hier getesteten Version, die bei 28.500 Euro startet, sind es nach Herstellerangaben 5,9 Liter nach der WLTP-Norm (CO2: 132 g/km). Tatsächlich waren es beim Test knapp über sechs Liter, was angesichts des optionalen Allradantriebs als guter Wert bezeichnet werden kann. 47 Liter Treibstoff passen in den Tank.

Kein „Stadt-Panzer“

Der Vitara ist also kein protziges SUV-Dickschiff oder gar ein „Stadt-Panzer“ und Umweltrüpel, sondern ein modernes, vielseitiges, wendiges Kompakt-Fahrzeug mit robustem Charakter und erhöhter Bodenfreiheit, was den Ein- und Ausstieg erleichtert und das den Geschmack vieler Autointeressenten trifft. „City-SUV“ nennt es der Hersteller. Der Wendekreis beträgt 10,4 Meter.

Motor/Getriebe

Der Turbo-Direkteinspritzer-Vierzylinder-Benziner bietet 129 PS aus 1,4 Litern Hubraum und wird durch die E-Power des Hybrid-Systems gerade bei niedrigen Drehzahlen wirkungsvoll unterstützt. Das maximale Drehmoment gibt Suzuki mit 235 Nm an.

Serienmäßig ist der Vitara mit einer 6-Gang-Handschaltung ausgestattet, aber ab der Ausstattungslinie „Comfort“ ist optional auch ein 6-Stufen-Automatikgetriebe erhältlich.

Ausstattung/Farben

Unter anderem sind LED-Scheinwerfer serienmäßig an Bord, zudem können sich Sicherheitsausstattung und Konnektivität sowie Infotainment sehen und hören lassen. Zehn Optionen bietet die Farbpalette, darunter laut Suzuki sechs Farbtöne, die als Zweifarblackierung in Kombination mit schwarzem Dach bestellbar sind.

Drei Standbeine

Mit dem Vitara hat Suzuki ein rundum gutes Fahrzeug im Angebot. Aber auch die anderen Modelle (Ignis, Swift, Swift Sport, SX4 S-Cross, Swace, Across und Jimny ) zeigen die Stärken des Suzuki-Konzerns, der neben Autos die Geschäftsfelder Motorräder und Marine als Standbeine hat.

Plus und Minus

Sympathisches sportlich-nützliches Fahrzeug (SUV) mit Elektro-Unterstützung. Annehmbares Preisniveau. – Bauartbedingt hohe Ladekante.

Bedingt geländetauglich: der Vitara, den es auch mit Allradantrieb gibt.
Bedingt geländetauglich: der Vitara, den es auch mit Allradantrieb gibt.
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