Auto-Test
Suzuki Swift: Solider Kleinwagen in attraktiver Verpackung
Der nur rund 3,80 Meter kurze und noch nicht einmal eine Tonne wiegende Wagen verdient sich die meisten Pluspunkte mit seinen vier Türen, den guten Platzverhältnisse im Fahrgastraum mit viel Kopffreiheit und dem erstaunlich großen Laderaumvolumen von fast 950 Litern. Man sieht dem mit jugendlich-frischem Chic gestalteten Wagen nicht an, was er für diesbezügliche innere Werte hat.
Geschmack getroffen
Auch bei anderen aktuellen Modellen hat der Autobauer Suzuki schon bewiesen, dass er gerade bei der Kombination von Nutzwert und Design sein Handwerk versteht und den Geschmack vieler Kundinnen und Kunden gut einschätzen kann. Hinzu kommt, dass die Japaner das Klein- und Kompaktwagenangebot auch durch entsprechende Preisgestaltung attraktiv halten, ohne dass die Kunden auf Sicherheitsfeatures, Assistenzsysteme, Komfortausstattung, sorgfältige Verarbeitung und adäquate Materialauswahl verzichten müssen.
Ab 16 700 Euro
Der Einstieg in die Swift-Welt beginnt bei einem Listenpreis von 16.700 Euro. Dafür bekommt man das Grundmodell mit 83-PS-Vierzylinder-Benziner (rund 1200 Liter Hubraum, 107 Nm ) und Fünfgang-Handschaltung. Den Normverbrauch gibt Suzuki mit 4,7 Litern pro 100 Kilometer an (CO2: 106 g/km, 37 Liter Tankvolumen), wobei das Mild-Hybrid-System den Benzinmotor in Sachen Effektivität unterstützt. Die hier getestete Version in der Ausstattung Comfort+, die wir mit einem Durchschnittsverbrauch von 5,3 Litern fuhren, verfügt unter anderem über Klimaautomatik, ein Audio-System mit Smartphone-Anbindung und Navi, Freisprecheinrichtung und Lenkradbedienung. Der Grundpreis steigt so auf 18.980 Euro. Rund 500 Euro teurer ist die Automatik-Version, etwa 600 Euro mehr kostet Allradantrieb.
Weitgehend unkompliziert
Beim Fahren verhält sich der Swift weitgehend unkompliziert. Federungs- und Abrollkomfort überzeugen allerdings nicht 100-prozentig. Hinzu kommt, wie bei den allermeisten modernen Fahrzeugen, die nicht optimale Rundumsicht. Aber dafür hat Suzuki die Rückfahrkamera im Angebot. Allerdings sollte klar sein, dass eine Kamera auch die Suzuki-Fahrerinnen und -Fahrer nicht von besonderer Sorgfaltspflicht beim Einparken und Zurückstoßen entbindet.
Plus und Minus