Auto-Test RHEINPFALZ Plus Artikel Suzuki Swift: Solider Kleinwagen in attraktiver Verpackung

Wirkt alles andere als öde: der Arbeitsplatz im Swift.
Wirkt alles andere als öde: der Arbeitsplatz im Swift.

Seit inzwischen fast schon 40 Jahren werden Fahrzeuge mit dem Namen Swift gebaut. International vermarktet hat sie der japanische Hersteller Suzuki teils aber auch unter anderer Bezeichnung. Den aktuellen Swift 1.2 Dualjet mit Hybridantrieb und Comfort+-Ausstattung haben wir vor allem mit Blick auf seinen Nutzwert getestet.

Der nur rund 3,80 Meter kurze und noch nicht einmal eine Tonne wiegende Wagen verdient sich die meisten Pluspunkte mit seinen vier Türen, den guten Platzverhältnisse im Fahrgastraum mit viel Kopffreiheit und dem erstaunlich großen Laderaumvolumen von fast 950 Litern. Man sieht dem mit jugendlich-frischem Chic gestalteten Wagen nicht an, was er für diesbezügliche innere Werte hat.

Geschmack getroffen

Auch bei anderen aktuellen Modellen hat der Autobauer Suzuki schon bewiesen, dass er gerade bei der Kombination von Nutzwert und Design sein Handwerk versteht und den Geschmack vieler Kundinnen und Kunden gut einschätzen kann. Hinzu kommt, dass die Japaner das Klein- und Kompaktwagenangebot auch durch entsprechende Preisgestaltung attraktiv halten, ohne dass die Kunden auf Sicherheitsfeatures, Assistenzsysteme, Komfortausstattung, sorgfältige Verarbeitung und adäquate Materialauswahl verzichten müssen.

Ab 16 700 Euro

Der Einstieg in die Swift-Welt beginnt bei einem Listenpreis von 16.700 Euro. Dafür bekommt man das Grundmodell mit 83-PS-Vierzylinder-Benziner (rund 1200 Liter Hubraum, 107 Nm ) und Fünfgang-Handschaltung. Den Normverbrauch gibt Suzuki mit 4,7 Litern pro 100 Kilometer an (CO2: 106 g/km, 37 Liter Tankvolumen), wobei das Mild-Hybrid-System den Benzinmotor in Sachen Effektivität unterstützt. Die hier getestete Version in der Ausstattung Comfort+, die wir mit einem Durchschnittsverbrauch von 5,3 Litern fuhren, verfügt unter anderem über Klimaautomatik, ein Audio-System mit Smartphone-Anbindung und Navi, Freisprecheinrichtung und Lenkradbedienung. Der Grundpreis steigt so auf 18.980 Euro. Rund 500 Euro teurer ist die Automatik-Version, etwa 600 Euro mehr kostet Allradantrieb.

Weitgehend unkompliziert

Beim Fahren verhält sich der Swift weitgehend unkompliziert. Federungs- und Abrollkomfort überzeugen allerdings nicht 100-prozentig. Hinzu kommt, wie bei den allermeisten modernen Fahrzeugen, die nicht optimale Rundumsicht. Aber dafür hat Suzuki die Rückfahrkamera im Angebot. Allerdings sollte klar sein, dass eine Kamera auch die Suzuki-Fahrerinnen und -Fahrer nicht von besonderer Sorgfaltspflicht beim Einparken und Zurückstoßen entbindet.

Plus und Minus

Stimmige Weiterentwicklung eines kleinen Klassikers. Mehr Stärken als Schwächen.
9,60 Meter Wendekreis und bis zu 170 km/h schnell: der 83 PS starke Suzuki Swift.
9,60 Meter Wendekreis und bis zu 170 km/h schnell: der 83 PS starke Suzuki Swift.
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