Wirtschaft Rückenwind für Exporteure

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«Wiesbaden/Berlin.» Deutschlands Exporteure behaupten trotz Strafzöllen und Handelsschranken ihre starke Stellung auf den Weltmärkten. Nach einem Dämpfer im März machten die Unternehmen im April wieder deutlich bessere Geschäfte als vor Jahresfrist – auch in den USA.

Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zufolge wurden in dem Monat Waren „Made in Germany“ im Gesamtwert von 110,3 Milliarden Euro ins Ausland verkauft. 9,3 Prozent Plus zum Vorjahresmonat bedeutete die höchste Steigerungsrate im laufenden Jahr, wie die Wiesbadener Behörde gestern mitteilte. Die Importe lagen im April mit 89,9 Milliarden Euro um 8,2 Prozent über dem Vorjahreswert. In der Außenhandelsbilanz ergab sich ein Überschuss von 20,4 Milliarden Euro. Deutschlands Unternehmen dürften sich angesichts ihrer Leistungskraft „in den internationalen Handelsstreitigkeiten nicht unterbuttern lassen“, mahnte Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA). In den vergangenen Monaten hatten die vor allem von den USA angeheizten internationalen Handelskonflikte erste Spuren in der deutschen Exportbilanz hinterlassen. Die deutsche Industrie warnte vor empfindlichen Folgen der weltweiten Handelskonflikte auf die Konjunktur. Exporteinbußen infolge von US-Schutzmaßnahmen könnten das Wachstum der deutschen Wirtschaft um bis zu einen Viertelprozentpunkt senken, heißt es im Quartalsbericht des Bundesverbandes der Deutschen Industrie. NILS FRAGT

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