Unternehmen RHEINPFALZ Plus Artikel Phoenix: Belegschaft in Mannheim wächst

Im Pharmagroßhandel ist die Phoenix Group mit 161 Verteilzentren in 27 europäischen Ländern aktiv und beliefert Apotheken und me
Im Pharmagroßhandel ist die Phoenix Group mit 161 Verteilzentren in 27 europäischen Ländern aktiv und beliefert Apotheken und medizinische Einrichtungen mit Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten.

Die Phoenix Group, Europas größter Apothekenbetreiber und führender Pharmahändler, baut an seinem Sitz in Mannheim weiter Personal auf. Und bleibt auch in einem Geschäftsjahr auf der Erfolgsspur, das von der Pandemie geprägt war.

Der Mannheimer Konzern betreibt mehr als 2800 eigene Apotheken in 14 europäischen Ländern und beliefert aus 161 Verteilzentren Apotheken in 27 Ländern Europas. Phoenix ist damit größter Apotheken-Betreiber und führender Pharmagroßhändler in Europa. Die Anzahl der Mitarbeiter am Stammsitz Mannheim erhöhte sich im vergangenen Geschäftsjahr 2020/21 (31. Januar) um 38 auf 858. In Deutschland zählt die Unternehmensgruppe fast unverändert 4400 Beschäftigte. Europaweit kletterte die Anzahl der Mitarbeiter um 519 auf 39.532.

Marktposition gestärkt

Trotz starker Schwankungen der Nachfrage, so teilte das Unternehmen am Donnerstag mit, sei es gelungen im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatz und Ergebnis zu steigern. Die führende Position im Pharmagroßhandel und Apotheken-Einzelhandel in Europa sei weiter gestärkt worden. Der Umsatz legte gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr um 3,2 Prozent auf 28,2 Milliarden Euro zu. Die für den Pharmagroßhandel bedeutendere Kennzahl Gesamtleistung erhöhte sich in dieser Zeit um 4,0 Prozent auf 35,9 Milliarden Euro. Sie umfasst neben den Umsätzen auch den Warenumschlag gegen Dienstleistungsgebühr. Das Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen (Ebitda) wuchs um 8,3 Prozent auf 653,4 Millionen Euro.

Für das laufende Geschäftsjahr 2021/22 geht das Unternehmen von einem Anstieg des Umsatzes leicht über dem Wachstum der europäischen Pharmamärkte aus. Das Ergebnis vor Steuern wird auf dem Niveau des Vorjahres erwartet.

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