Autos im Blick
Nissan X-Trail: Angenehmer Allrounder
2001 kam der sportliche Geländewagen auf den Markt. Und 2004 bescheinigten wir der damaligen modellgepflegten ersten Generation dieses SUV, ein ausgereifter Geländewagen zu sein, der auch im urbanen Terrain eine gute Figur abgibt. Das trifft heutzutage auch auf den aktuellen X-Trail zu, der im Stil der neuen Zeit einen Turbo-Ottomotor mit zwei Elektroaggregaten kombiniert. Herausgekommen ist die sperrige Zusatzbezeichnung „e-Power e-4orce“. Warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht, um ein Hybridfahrzeug marketingtechnisch in die Nähe von reinen E-Autos zu rücken ...
Keine Patzer
Der Wagen macht allerdings rundum Freude, leistet sich bei Materialauswahl und Verarbeitung keine Patzer und verbreitet durch maßvolles Außen- und Innendesign einen gewissen Charme.
Ein 1,5-Liter Dreizylinder-Verbrenner erhält an der Vorder- und der Hinterachse tatkräftige Unterstützung durch zwei Elektromotoren, was eine Systemleistung von 214 PS ergibt. Das maximale Drehmoment erreicht 250 Newtonmeter und liegt in der Bandbreite von 2400 bis 4400 Umdrehungen pro Minute an. So kann man wunderbar im Verkehrsfluss mitschwimmen, aber auch mal kräftig beschleunigen, um einen Überholvorgang sicher abzuschließen. Die Höchstgeschwindigkeit des knapp 4,70 Meter langen SUV beträgt 180 km/h.
6,3 Liter Sprit
Der X-Trail, der unter zwei Tonnen Leergewicht bleibt, kommt laut Nissan mit einem kombinierten Durchschnittsverbrauch von 6,3 Litern Sprit pro 100 Kilometer aus (CO2: 141 g/km). Das ist nicht rekordverdächtig und relativiert den Beinamen „e-Power“ deutlich, während der ständig verfügbare vorteilhafte Allradantrieb die Bezeichnung „e-4orce“ abbekommen hat.
Der Einstieg in die X-Trail-Welt beginnt bei 35.500 Euro. Dafür gibt es den – Achtung Wortungeheuer – X-Trail Visia 1.5 VC-T Mild-Hybrid 163 PS XTronic. Greift man zur bestens ausgestatteten Version Tekna+, steigt der Grundpreis auf 55.730 Euro.
Fünf Fahrmodi
In diesem Fall ist der X-Trail mit seinem maximalen Laderaumvolumen von knapp 1400 Litern allerdings vollgepackt mit Sicherheitsausstattung, Assistenzsystemen und allem, was das Fahren heutzutage angenehm und komfortabel macht. Beispiele: Fünf Fahrmodi, Ein-Pedal-Fahren, Head-up-Display, Premium Soundsystem sowie elektrische Heckklappe und Monitor für 360-Grad-Rundumsicht mit Bewegungserkennung.