Hybrid-Technik RHEINPFALZ Plus Artikel Nissan: E-Werk an Bord

Der neue Qashqai.
Der neue Qashqai.

Im Gegensatz zu üblichen Hybridantrieben lässt der japanische Autobauer Nissan bei seinem neuen e-Power-System die Räder ausschließlich vom Elektromotor antreiben. Qashqai und X-Trail sind mit dieser Brückentechnologie hin zur reinen Elektromobilität zu haben.

Ein 158-PS-Dreizylinder-Turbobenziner wird hierzu mit elektrifizierten Komponenten in Einklang gebracht. Nach Herstellerangaben sind dies eine Hochleistungsbatterie mit einer Kapazität von 2,1 kWh, ein Generator, ein Wechselrichter und ein E-Antrieb.Das Antriebssystem leistet im Qashqai 190 und im X-Trail 204 PS. Der X-Trail ist auch mit Allradantrieb erhältlich, dann hat er dank eines zusätzlichen 100-kW-Elektromotors an der Hinterachse 214 PS.

Verbrenner abgekoppelt

Der Benzinmotor ist vom Antriebsstrang abgekoppelt und nur für die Stromerzeugung im Einsatz. Der Antrieb der Räder funktioniert elektrisch. In der Fachsprache wird dies serieller Hybrid genannt.

Unter anderem der erste Opel Ampera, gebaut von 2012 bis 2016 als Plug-in, hatte ebenfalls einen Verbrennungsmotor an Bord, der nur den Generator antrieb, bekannt als Range-Extender-System (Reichweitenverlängerung).

Weniger Verbrauch?

Nissan über die Vorzüge der eigenen Technik, die auch Ein-Pedal-Fahren ermöglicht: „Da der Benzinmotor ausschließlich zur Stromerzeugung genutzt wird, läuft er stets in seinem optimalen Drehzahlbereich.“ So würden Verbrauch und CO2 niedrig gehalten. Den Durchschnittsverbrauch gibt Nissan beim Qashqai e-Power (ab 41.360 Euro, 170 km/h, Reichweite bis zu 1000 Kilometer) mit 5,3 Litern an, beim X-Trail e-4orce (ab 44.400 Euro, 180 km/h) mit 6,3 Litern.

Der neue X-Trail.
Der neue X-Trail.
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