Vulcan Energy Millionen-Förderung für Lithium-Projekt in der Pfalz
Geplant sind zwei Anlagen zur Gewinnung des Batterierohstoffs. Investor mit einem Gesamtvolumen von 690 Millionen Euro ist das Karlsruher Unternehmen Vulcan Energy. In einer geplanten Anlage in Landau soll Lithiumchlorid aus dem Thermalwasser des Oberrheingrabens gefiltert werden. Das Zwischenprodukt soll in einer geplanten Anlage im Industriepark Frankfurt-Höchst zu Lithiumhydroxid-Monohydrat (LMH) weiterverarbeitet werden – Grundlage für die Batterieproduktion.
500.000 E-Auto-Batterien
Der Bund und die beiden Länder unterstützen nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums die Vorhaben mit insgesamt 103,6 Millionen Euro. Die Förderung soll Unternehmensangaben zufolge ab 1. Oktober 2025 ratenweise über einen Zeitraum von 36 Monaten ausgezahlt werden.
Die Kapazität der beiden Anlagen soll laut Vulcan Energy darauf ausgerichtet sein, um jährlich 24.000 Tonnen LHM herzustellen. Das reicht laut Vulcan für rund 500.000 Elektrofahrzeugbatterien pro Jahr aus.
Ziel der Förderung durch den Staat ist es den Angaben zufolge, einen wichtigen Beitrag dazu zu leisten, Lithiumgewinnung und -verarbeitung im industriellen Maßstab für die europäische Batterie- und Automobilindustrie aufzubauen und die Versorgungssicherheit des kritischen Rohstoffs Lithium in Deutschland und Europa zu stärken.