Japanischer Autobauer RHEINPFALZ Plus Artikel Mazda tankt frische Motivation

Markante Details: das Kompakt-SUV Mazda CX-30.
Markante Details: das Kompakt-SUV Mazda CX-30.

Manche Mazda-Modelle sind zwar auf den ersten Blick nicht gerade leicht auseinanderzuhalten, und die Namensgebung (zum Beispiel 3, CX-3 und CX-30) mag ebenfalls zunächst leichte Verwirrung stiften – aber Mazda macht mit Blick auf Absatz und Umsatz offenbar alles richtig, wenngleich die Pandemie natürlich ihren Tribut forderte.

Im vergangenen Geschäftsjahr setzte Mazda in Europa (mit Russland) 178.000 Fahrzeuge ab, was einem Rückgang um 32 Prozent entspricht. Auf den beiden wichtigsten Absatzmärkten USA und China gab es jedoch einen Zuwachs, der im Reich der Mitte mit plus 8 Prozent besonders ausgeprägt war. Insofern fällt die Bilanz in Anbetracht der Umstände zufriedenstellend aus, zumal konzernweit ein Betriebsgewinn von umgerechnet 71 Millionen Euro erzielt wurde, der sich allerdings durch einen Verlust von 256 Millionen Euro beim Nettoergebnis relativiert. Trotz der widrigen Umstände, zu denen auch der Halbleitermangel und gestiegene Rohstoffpreise zählen, will Mazda im neuen Geschäftsjahr weltweit 1,41 Millionen (zuletzt: 1,29 Millionen) Fahrzeuge absetzen. Der Betriebsgewinn soll auf 504 Millionen Euro steigen, das Nettoergebnis auf 271 Millionen Euro.

Flaggschiff verbessert

Bei einem Blick auf die Modellpalette fällt es nicht schwer, an die kräftige Erholung bei Mazda zu glauben: Da ist zum Beispiel das SUV-Flaggschiff CX-5, das im neuen Modelljahr hochmoderne Skyactiv-D-Dieselmotoren und weitere Verbesserungen (Komfort, Konnektivität) erhalten hat. Damit sinkt laut Hersteller der Durchschnittsverbrauch (WLTP-Norm) um 0,6 Liter/100 Kilometer (minus 16 g CO2/ Kilometer). Je zwei Diesel- und Benziner-Motorisierungen sind für den CX-5 erhältlich. Den 184-PS-Diesel gibt es jetzt auch mit Frontantrieb. Die Baureihe startet bei 27.690 Euro (Diesel ab 33.490 Euro).

Hochmoderne Benziner

Für die besonders gut aussehenden Modelle Mazda 3 (ab 23.990 Euro) und Mazda CX-30 (ab 24.790 Euro) sind jetzt die technisch aufgewerteten selbstzündenden Benziner mit der e-Skyactiv-X-Technik verfügbar. Laut Mazda wird nun „die Dynamik eines Benzinmotors mit der Effizienz eines Dieselmotors“ noch besser vereint. Gemäß WLTP-Zyklus seien die Durchschnittsverbräuche um bis zu 0,5 Liter pro 100 Kilometer gesunken (CO2: minus 12 g/km).

Und noch eine Nachricht von der Mazda Motors Deutschland GmbH mit Sitz in Leverkusen: Das Händlernetz habe das achte Jahr in Folge eine Umsatzrendite von im Schnitt 2 Prozent (2020: 2,1 Prozent vor Steuern) erzielt. Im Servicegeschäft habe es ein Plus von rund 6 Prozent gegeben.

Sportliches Erscheinungsbild: Mazda 3 (links) und CX-30.
Sportliches Erscheinungsbild: Mazda 3 (links) und CX-30.
Alles gut im Blick: CX-30.
Alles gut im Blick: CX-30.
Geräumig, aber nicht wuchtig: der CX-5
Geräumig, aber nicht wuchtig: der CX-5
 Die CX-5-Infozentrale.
Die CX-5-Infozentrale.
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