Wirtschaft Krebsmedizin: Roche kauft in USA zu

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«Zürich». Der Schweizer Pharmakonzern Roche, der am Standort Mannheim rund 8200 Mitarbeiter, 300 Auszubildende sowie 2500 Beschäftigte von Fremdfirmen zählt, setzt mit einem milliardenschweren Zukauf in den USA auf Big Data – die Verarbeitung großer Datenmengen – in der Krebsforschung. Die Basler Firma übernimmt den Software-Anbieter Flatiron Health für 1,9 Milliarden Dollar (1,54 Mrd Euro) komplett, teilte das Unternehmen in Zürich mit. Die neue Tochter mit Sitz in New York wertet über eine Kooperation mit mehr als 265 Krebskliniken und Pharmafirmen die Daten von Millionen Patienten aus. So soll eine bessere und effizientere Behandlung möglich werden. „Dies ist ein wichtiger Schritt in unserer Strategie der personalisierten Medizin“, sagte Pharma-Chef Daniel O’Day. Auch bei behördlichen Genehmigungen von Krebsarzneien spielt die Software ein Rolle: Flatiron bereite die Daten der Patienten aus den Kliniken für Entscheidungen der Aufsichtsbehörden auf, die etwa über die Zulassung eines neuen Medikaments bestimmen. Roche war zuvor mit 12,6 Prozent an der 2012 gegründeten Firma beteiligt.

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