Telekom Konzern bleibt auf Erfolgskurs
Die Entwicklung der Finanzzahlen laufe besser, „als wir es erwartet haben“, sagte Telekom-Chef Timotheus Höttges. Größter Wachstumstreiber war erneut das Mobilfunkgeschäft in den USA. Nicht ganz so beeindruckend war die Entwicklung auf dem deutschen Heimatmarkt. Doch konnte der Konzern hier dank einer erfolgreichen Entwicklung im Breitbandgeschäft und steigender Serviceumsätze im Mobilfunk nach eigenen Angaben ein Umsatzplus von 1,8 Prozent erreichen. Dass der Umsatz dennoch zwischen April und Juni gegenüber dem Vorjahr um 1,7 Prozent auf 26,6 Milliarden Euro zurückging habe an ungünstigen Wechselkursen und dem Verkauf der Prepaid-Sparte Boost gelegen.
Die Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hatte auch Folgen für die Telekom. Rund 300 Sendestandorte des Mobilfunknetzes seien zeitweise ausgefallen, inzwischen aber wieder instandgesetzt. Beim Festnetz werde die Reparatur jedoch noch Monate dauern.