Wirtschaft Ibuprofen: Anlage der BASF steht still

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«Ludwigshafen.» Ibuprofen, eines der am häufigsten eingesetzten Schmerzmittel, könnte knapp werden. Das Produktionswerk des Ludwigshafener Chemiekonzerns BASF im US-Bundesstaat Texas stehe wegen eines technischen Defektes seit 3. Juni still und werde wohl innerhalb von zwölf Wochen repariert, sagte gestern ein Konzernsprecher. Ob es zu Engpässen in den Apotheken komme, könne er aber nicht sagen, da unklar sei, wie viel die Pharmazeuten gelagert hätten. Die BASF gehört weltweit zu den wenigen Ibuprofen-Herstellern und produziert den Wirkstoff bereits seit mehr als 20 Jahren im texanischen Bishop. Dort sollte die Produktionskapazität bis Anfang 2018 erweitert werden. Wegen der hohen Nachfrage will die BASF am Stammsitz eine zweite Anlage bauen, die 2021 in Betrieb gehen soll.

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