Wirtschaft Hurrikan: BASF schließt Standort

«Ludwigshafen.» Nach „Harvey“ beschäftigt nun auch der Karibik-Hurrikan „Irma“ die BASF. „Als Vorsichtsmaßnahme wurde unser Standort in Manatí, Puerto Rico, geschlossen“, teilte eine Sprecherin des Chemiekonzerns gestern mit. In Manatí arbeiten rund 250 BASF-Mitarbeiter und Beschäftigte von Fremdfirmen.
„Irma“ ist der schwerste jemals in der Region registrierte Tropensturm. Er hat in der Karibik mindestens zehn Menschen in den Tod gerissen und rückt dem US-Staat Florida näher. Die BASF verfolge „Irmas“ Entwicklung und treffe Maßnahmen, um Mitarbeiter, Produktion und Umfeld zu schützen. Für jeden Standort existiere ein Wetternotfallplan, der vor einem möglichen schweren Unwetter umgesetzt werde, um die Sicherheit von Mitarbeitern und Produktion zu gewährleisten. In Texas, wo „Harvey“ wütete, hat der weltgrößte Chemiekonzern das Tempo an seinen Produktionsstandorten weiter gedrosselt oder ganz heruntergefahren.