Wirtschaft Handelskonflikt: Kein Durchbruch

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«Peking». Die USA und China haben in ihrer jüngsten Verhandlungsrunde zum Handelsstreit anscheinend noch keinen Durchbruch erzielen können. Experten hatten damit auch nicht gerechnet. Die Gespräche seien aber „ehrlich und konstruktiv“ verlaufen, teilte das chinesische Handelsministerium gestern nach dem Besuch einer Delegation um den chinesischen Vize-Handelsminister in Washington mit. Beide Seiten vereinbarten demnach, für eine künftige Übereinkunft in Kontakt zu bleiben. Ein schnelles Ende der Strafzölle, mit denen sich die beiden größten Volkswirtschaften derzeit in immer neuen Runden überziehen, ist nicht absehbar. Ökonomen befürchten, dass beide Staaten auf einen Handelskrieg zusteuern, der Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben könnte. Auch die starke deutsche Exportwirtschaft würde wohl leiden. Zeitgleich mit den ersten offiziellen Verhandlungen über den Konflikt seit mehr als zwei Monaten hatten beide Staaten am Donnerstag eine neue Runde von Strafzöllen auf Waren im Wert von je 16 Milliarden Dollar (13,8 Mrd Euro) in Kraft gesetzt. Die USA erwägen weitere Zölle im Volumen von 200 Milliarden Dollar.

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