Wirtschaft Firmen und Fakten : SCA-Hygienesparte soll unter Namen Essity an die Börse

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Der schwedische SCA-Konzern, der in Mannheim rund 2000 Mitarbeiter beschäftigt und unter anderem als Zewa-Hersteller bekannt ist, wird in zwei börsennotierte Unternehmen geteilt. Die Hygienesparte wird abgespalten und soll noch in diesem Jahr unter dem Namen Essity an die Börse gebracht werden. Der Firmenteil steuert 86 Prozent der Umsätze bei. Das verbliebene Geschäft mit Holzprodukten, das auch den derzeit zum SCA-Konzern gehörenden Waldbesitz umfasst, soll den Namen SCA behalten. Der Konzern ist mit 2,6 Millionen Hektar nach eigenen Angaben der größte private Waldbesitzer Europas. Dies entspricht einer Fläche, die größer als Mecklenburg-Vorpommern ist. Laut einer Unternehmenssprecherin wird die Aufspaltung keine Auswirkungen auf den Standort Mannheim haben. SCA mit Hauptsitz in Stockholm erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 12,4 Milliarden Euro und beschäftigte weltweit rund 46.000 Mitarbeiter. Preisvergleichsportale im Internet müssen ihre Nutzer darauf aufmerksam machen, wenn sie nicht sämtliche Anbieter, sondern nur ausgewählte Unternehmen berücksichtigen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe gestern entschieden. Der Verbraucher rechne damit, dass er auf solchen Seiten einen schnellen Überblick über den gesamten Markt bekomme, sagte der Vorsitzende Richter Wolfgang Büscher. Das beeinflusse auch seine Entscheidung. Der Bundesverband Deutscher Bestatter hatte den Betreiber der Seite Bestattungsvergleich.de verklagt. Dort wurden nur diejenigen Anbieter gelistet, die sich zur Zahlung einer Provision bereiterklärten. Nachlesen konnte man das nur im Geschäftskunden-Bereich der Seite. Das ist zu wenig. (Az. I ZR 55/16) Positive Prognose für die rheinland-pfälzische Baubranche: Der Verband Bauwirtschaft Rheinland-Pfalz rechnet mit einem Umsatzplus von 5 Prozent in diesem Jahr. Zu den Gewinnern gehört demnach der Geschosswohnungsbau, zu den Verlierern der Wirtschaftsbau, wie der Verband gestern in Mainz anlässlich des Tages der Bauwirtschaft mitteilte. Der Wohnungsbau profitiert laut Verband vom anhaltenden Trend, in die Stadt zu ziehen. |ebu/rtr

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