Meinung RHEINPFALZ Plus Artikel Eine Chance auch für Deutschland

Blick von einem Solarpanel auf dem Dach nach unten.
Blick von einem Solarpanel auf dem Dach nach unten.

Die EU einigt sich auf ehrgeizige Ziele beim Ausbau erneuerbarer Energien. Bei deren Entwicklung waren die Deutschen einst führend.

In Europa gibt es immer mehr Energie aus erneuerbaren Quellen – allerdings ist das Tempo noch zu niedrig. Aus diesem Grund ist es wichtig und richtig, dass die Europäische Union die Förderung von Wind-, Solar- oder Wasserkraft vorantreibt. Die EU hat in diesem Fall bewiesen, dass sie schnell und pragmatisch handeln kann.

Bitter ist, dass erst der Überfall Russlands auf die Ukraine den entscheidenden Schub bei diesem Ausbau gebracht hat. Ein wichtiges Ziel ist es nun, unabhängig von russischen Energielieferungen zu werden. Die langfristige Aufgabe aber ist natürlich der Kampf gegen den Klimawandel.

Fehlende Leitungen

Aufgrund des rasanten technischen Fortschritts werden in den nächsten Jahren einige Herausforderungen gemeistert werden, die sich heute noch als Probleme darstellen. Das ist auch eine Chance für deutsche Unternehmen. Sie waren einst bei der Entwicklung und dem Bau von Solarzellen und Windrädern weltweit führend. Doch das war einmal. Doch vielleicht schafft es Deutschland ja erneut an die Spitze?

Vor allem in der jetzigen Anfangsphase wird es wichtig sein, bürokratische Hürden beim Ausbau der erneuerbaren Energien aus dem Weg zu räumen. In Zukunft darf es nicht mehr zu solch absurden Situationen kommen, dass im Norden Deutschlands die Windräder Strom in Massen produzieren, dieser aber wegen fehlender Leitungen dann nicht gen Süden transportiert werden kann.

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