Arbeitsmarkt Deutsche Bahn stellt verstärkt Leute ein
Abhängig von der Fluktuation soll damit zum Jahresende ein Netto-Zuwachs von rund 4500 auf 223.500 Mitarbeitende erreicht werden. DB-Personalvorstand Martin Seiler verwies auf rund 80.000 Neueinstellungen innerhalb von drei Jahren. Er sagte: „Damit die Mobilitätswende gelingt, brauchen wir engagierte Kolleginnen und Kollegen. Seit Jahren stellen wir auf Rekord-Niveau ein. Diesen Kurs haben wir glücklicherweise auch in der Corona-Krise beibehalten.“
Die meisten Einstellungen erfolgen in diesem Jahr in den Bereichen Schienen- und Schienenfahrzeuginstandhaltung (4100), Bauprojekte/Bauüberwachung (3500), bei den Lokführern (1700), den Fahrdienstleitern (1500), im Zugservice (1400) und bei den IT-Experten (1300).
Auch 30 Geflüchtete aus der Ukraine eingestellt
Unter den Neueinstellungen waren laut DB auch 30 Geflüchtete aus der Ukraine. In Kooperation mit der Arbeitsagentur unterhält die DB für Ukrainerinnen und Ukrainer ein spezielles Programm mit drei Beratungszentren und einer Hotline. Dort wurden bislang rund 1700 Beratungsgespräche geführt, berichtete ein Vertreter der Arbeitsagentur. Allein im Zentrum am Frankfurter Hauptbahnhof habe man bislang mehr als 300 Menschen in Arbeitsfragen zur Seite gestanden. Daniel Terzenbach, Vorstand Regionen der Bundesagentur für Arbeit, sagte dazu: „Mit der Jobberatung direkt vor Ort bei der DB erreichen wir die Geflüchteten an einem Ort, der ihnen bereits durch die Ankunft in unserem Land bekannt ist. Es ist uns wichtig, mit den Menschen, die die Jobberatung aufsuchen, eine Perspektive zu entwickeln und sie auf dem Weg in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Ich freue mich über diesen pragmatischen Weg, der unser Beratungsangebot über die Arbeitsagenturen und Jobcenter hinaus ergänzt.“

