Wirtschaft RHEINPFALZ Plus Artikel Das stellt die BASF her

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BASF-Produkt kann auch in Mousse au Chocolat sein. Emulgatoren sorgen dafür, dass sich die Inhaltsstoffe gut vermischen. Mit den richtigen Aufschlagmitteln bleibt die Mousse zudem schön luftig und cremig.

Der Ludwigshafener Chemieriese ist mit 40.000 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber der Region. Allein das Stammwerk produziert neun Millionen Tonnen Verkaufsprodukte im Jahr. Doch was stellt die BASF überhaupt her? Und was können Endverbraucher bei der BASF direkt kaufen? Ein Tag auf BASF-Spurensuche.

„BASF-Produkt in Mousse au Chocolat“. Das mag für manchen klingen wie eine Verbraucherwarnung vor chemischer Verunreinigung seiner Lieblingsnachspeise. Tatsächlich ist das Teil des Alltags. Der ist von Chemie durchdrungen – meist ohne, dass wir es wahrnehmen. Die BASF stellt Tausende Produkte her. Hier eine kleine Auswahl:

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Der Tag beginnt schon mit einem Produkt der BASF. Genauer gesagt mit Ultramid Deep Gloss (im Bild) – daraus werden auch Weckergehäuse gemacht.
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Die BASF hat weltweit 130.000 Kunden. Darunter sind Matratzenhersteller, die die flüssige Chemikalie TDI aufschäumen.
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Bei gelacktem Parkett kommen die BASF-Lackrohstoffe Luhydran oder Joncryl zum Einsatz.
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Im Bad stehen Cremes mit UV-Filtern wie Tinosorb und Anti-Aging Zusätzen wie Collalift, Duschmittel mit BASF-Emulgatoren, Shampoos mit Pflegesubstanzen wie Hibiscin und Zahnpasta mit Geschmacksstoffen wie Menthol aus BASF-Produktion.
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In manchen Parfums finden sich die Duftstoffe Linalool (Lavendel) und Geraniol (Rose). Die werden aus dem Aromainhaltsstoff Citral der Ludwigshafener gemacht.
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Auch in der Außendämmung eines Hauses kann sich BASF befinden. In Form von Styrodur und Neopor.
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Manche Fassadenfarben enthalten Pigmente und Acrylate der großen Ludwigshafener Fabrik.
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Elastische Fasern aus Poly THF halten Jogging-Hose und -Jacke locker.
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Die vielen Boost-Laufschuhmodelle von Adidas sind mit einer angeblich stark federnden weißen Zwischensohle aus expandiertem thermoplastischem Polyurethan hergestellt. Die BASF nennt das Infinergy.
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Die BASF ist einer der weltweit größten Hersteller des Schmerzmittelwirkstoffs und Entzündungshemmers Ibuprofen.
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Das Trockenfutter für den Hund kann Vitamine aus BASF-Laboren enthalten.
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Wer Auto fährt, kommt um die BASF kaum herum. Die liefert das ganze Programm von technischen Kunststoffen, Spezialschaum, Lacken, Pigmenten, Katalysatoren, Achs- und Getriebeölen und Kraftstoffadditiven – bis hin zur Bremsflüssigkeit Hydraulan 406 ESI (im Bild), zum Kühler-Frostschutzmittel Glysantin oder zu Batteriematerialien für Elektroautos.
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Häufig ist nicht zu erkennen, wo BASF drin ist, weil es nicht drauf steht. Auf den meisten Verpackungen findet sich kein Hinweis, und die BASF ist in vielen Fällen zum Schweigen verpflichtet. Es gibt Ausnahmen: Der Name BASF ist beispielsweise auf dem Frostschutzmittel Glysantin zu finden.
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BASF-Produkt kann auch in Mousse au Chocolat sein. Emulgatoren sorgen dafür, dass sich die Inhaltsstoffe gut vermischen. Mit den richtigen Aufschlagmitteln bleibt die Mousse zudem schön luftig und cremig.
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Vor vielen Jahren gab es einen günstigen Fabrikverkauf bei der BASF. Da konnte man unter anderem Audiokassetten für Kassettenrekorder kaufen.
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Im BASF-Weinkeller lagern rund eine Million Weinflaschen aus aller Welt.

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Der Chemieriese BASF ist mit 40.000 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber der Region. Allein das Stammwerk Ludwigshafen produziert neun Millionen Tonnen Verkaufsprodukte im Jahr. Doch was stellt die BASF überhaupt her? Und was können Endverbraucher bei der BASF direkt kaufen? Eine Spurensuche im Alltag.

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