Meinung RHEINPFALZ Plus Artikel Das Elektroauto-Diktat greift um sich

Die zum Daimler-Konzern gehörende Automarke Smart fertigt schon seit einiger Zeit nur noch Elektrofahrzeuge.
Die zum Daimler-Konzern gehörende Automarke Smart fertigt schon seit einiger Zeit nur noch Elektrofahrzeuge.

Verbrennungsmotoren werden neuerdings komplett abgewürgt. Dabei wäre Technologie-Offenheit angebracht.

Als Autofahrer, dessen Motor Diesel, Benzin, Flüssig- oder Erdgas – mit Verlaub – noch mit Liebe verbrennt, schlackert man mit den Ohren: Ob etwa Audi, VW, Volvo, Fiat, Honda, Jaguar und jetzt Daimler – immer mehr Autobauer wollen bald komplett zur Elektromobilität wechseln. Ja, Hybrid- und E-Antriebe gewinnen immer mehr an Bedeutung, wegen der staatlichen Fördergelder und Zuschüsse der Autofirmen, aber vor allem aufgrund der Emissions-Daumenschrauben, die die EU den Herstellern anlegt und immer fester anzieht. Doch warum diese Ausschließlichkeit, der sich jetzt erstaunlicherweise auch Daimler als Erfinder des Autos – allerdings ohne ein genaues Datum zu nennen – anschließt, wo doch Technologie-Offenheit als Teil deutscher Ingenieurkunst angebracht wäre?

Diesel sauber wie nie zuvor

Gerade jetzt, wo der sparsame Diesel so sauber ist wie nie zuvor und wo auch Benziner Partikelfilter haben, werden Verbrenner abgewürgt. Das E-Auto-Diktat greift um sich. Wenn sich die Hersteller unter dem Zwang der EU da nicht die Finger verbrennen, indem sie Kunden bevormunden und Gebrauchtwagenpreise ruinieren! Wie sollen denn Dienstwagen- und Taxiflotten oder der Zuliefer- und Transportsektor von jetzt auf nachher mit E-Antrieben zurechtkommen? Gut, dass zum Beispiel BMW den Verbrenner noch nicht aufgibt und etwa auch Mazda weiter „zweigleisig“ fahren will.

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