Wirtschaft BASF: Zweite Anlage für Spezial-Zeolithe in Ludwigshafen

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«Ludwigshafen.» Eine zweite Anlage zur Herstellung von Spezial-Zeolithen für die Kfz- und Nutzfahrzeug-Katalysatorenproduktion errichtet die BASF derzeit am Standort Ludwigshafen. Der Rohbau der Anlage steht. Sie soll 2019 in Betrieb gehen. Rund 25 neue Arbeitsplätze werden entstehen, teilte die BASF gestern mit. Die Investitionssumme nennt das Unternehmen nicht. Sie dürfte sich im hohen zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich bewegen.

Die globe Produktionskapazität für Spezial-Zeolithe der BASF werde mit der neuen Anlage verdoppelt, hieß es. Wie groß der jährliche Produktausstoß in absoluten Zahlen sein wird, teilte sie nicht mit. Es ist die dritte Anlage des Chemieunternehmens für das Produkt: Eine ist seit 2014 in Ludwigshafen in Betrieb, eine weitere steht in den USA. Daneben betreibt das Unternehmen zwei Pilotanlagen in Ludwigshafen und am Forschungs- und Entwicklungsstandort Beachwood im US-Bundesstaat Ohio. Spezial-Zeolithe werden zur Produktion von Abgaskatalysatoren für Nutzfahrzeuge und Pkw mit Dieselmotoren eingesetzt. Die BASF reagiert auf die wachsende Nachfrage und neue Vorschriften für die Bauteile. Kenneth Lane, Leiter des Unternehmensbereichs Catalysts, bezeichnet die neue Anlage als „Eckpfeiler der langfristigen Wachstumsstrategie unseres Abgaskatalysatorgeschäfts“. Mit einer Höhe von 83 Metern gehört der Neubau zu den höchsten Gebäuden am Standort Ludwigshafen. „Die Investition setzt den eingeschlagenen Weg der Stärkung und Erweiterung am Standort Ludwigshafen konsequent fort und zeigt die Vorteile des Verbundstandortes auf,“ so Werksleiter Uwe Liebelt.

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