Unternehmen BASF: Unternehmensbereich produziert komplett mit Grünstrom
Bereits zu Jahresanfang habe der Unternehmensbereich Performance Materials (Hochleistungskunst- und schaumstoffe) alle seine europäischen Standorte vollständig auf erneuerbaren Strom umgestellt, teilte die BASF am Dienstag mit. Um welche Strommenge es hier geht, wollte der Konzern nicht sagen. Er will seine Treibhausgasemissionen bis 2030 um 25 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2018 reduzieren und bis 2050 klimaneutral werden. Der Unternehmensbereich, der 2023 rund 11 Prozent des Konzernumsatzes beisteuerte, gehört zum Geschäftssegment Materials, das die BASF in ihrer neuen Strategie als eines von vier Kerngeschäften (core businesses) definiert.
Die BASF wolle „die grüne Transformation unserer Kunden ermöglichen, und wir glauben, dass sie bei uns beginnt“, sagte Martin Jung, Chef von Performance Materials. Die Verwendung von Strom aus erneuerbaren Quellen wie Wind oder Sonne sei notwendig, um unsere Klimaziele zu erreichen, so Jung weiter. Das reduziere den CO 2 -Fußabdruck der eigenen Produkte und damit auch den der Kunden der BASF, teilte der Konzern weiter mit.
Mit Jahresbeginn seien neun Produktionsstätten für Performance Materials in Europa auf Grünstrom umgestellt worden, teilte die BASF weiter mit. Die wichtigsten Standorte in Deutschland seien hier Ludwigshafen, Lemförde, Schwarzheide und Rudolstadt. Außerhalb Deutschlands gebe es weitere Standorte in Antwerpen, Italien, Spanien, der Slowakei und dem Vereinigten Königreich.
Performance Materials sei ein führender Teil beim Umstieg des Standorts Ludwigshafen auf erneuerbaren Strom, sagte Alexander Weiser, Leiter von Performance Materials der BASF in Europa. Der größte integrierte Chemiestandort der Welt könne nicht von heute auf morgen vollständig umgestellt werden, das müsse schrittweise erfolgen.
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