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BASF startet zentrale Riesenanlage am Verbundstandort in China
Die BASF hat an dem für 8,7 Milliarden Euro neu errichteten Verbundstandort in Zhanjiang in Südchina den Steamcracker in Betrieb genommen. Die Riesenanlage gilt als Herzstück des Verbundstandortes und liefert wichtige Basischemikalien wie Ethylen und Propylen an weitere Anlagen am Standort. Wie die BASF am Mittwoch weiter mitteilte, liegt die Produktionskapazität des Steamcrackers bei einer Million Tonnen Ethylen pro Jahr. Hier nehmen die chemischen Wertschöpfungsketten ihren Anfang. Andere Anlagen der BASF an dem chinesischen Standort produzieren bereits seit Anfang November 2025 erste Produkte.
Zhanjiang wird der weltweit drittgrößte Verbundstandort der BASF nach Ludwigshafen und Antwerpen und soll Vorbild für nachhaltige Produktion in China und auch global sein. So bezieht der Standort zum Beispiel seinen Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen. Produkte des BASF-Standorts versorgen nach Angaben des Konzerns überwiegend Kunden im chinesischen Markt, dem größten und am schnellsten wachsenden Chemiemarkt der Welt.