Wirtschaft BASF: Ideen der Mitarbeiter sparen 58 Millionen Euro

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«Ludwigshafen». Die BASF hat durch Mitarbeiterideen 2017 weltweit rund 58 Millionen Euro eingespart. Mehr als 23.000 Vorschläge wurden umgesetzt, dafür gab es Prämien in Höhe von 4,3 Millionen Euro – weit überwiegend für Mitarbeiter am Standort Ludwigshafen.

Das teilte der Ludwigshafener Chemiekonzern gestern mit. Demnach wurden zum Beispiel Druck und Temperatur in einem chemischen Produktionsprozess gezielt angepasst. Das erbrachte einen wirtschaftlichen Nutzen in Millionenhöhe. Die Anzahl der mehr als 23.000 umgesetzten Vorschläge blieb laut BASF auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Am Verbundstandort Ludwigshafen, dem mit Abstand größten Standort der BASF weltweit, erzielten die umgesetzten Ideen eine Ersparnis von 35,7 Millionen Euro. Die BASF honorierte diese Leistung der Mitarbeiter am Standort mit Prämien in Höhe von 3,1 Millionen Euro, das sind 72 Prozent der Prämiensumme für 2017. Die Mitarbeiter aus dem Unternehmensbereich Crop Protection (Pflanzenschutz) zeichneten sich den Angaben zufolge durch besonderen Erfindergeist aus: Ihre Verbesserungsvorschläge alleine brachten es auf einen Jahresnetto-Nutzen von 5,4 Millionen Euro. Die Ideen der Mitarbeiter erhöhten vielfach auch die Arbeitssicherheit. Bei einer neuen Feststoff-Einfüllanlage wurde demnach zum Beispiel die Höhe so angepasst, dass die Mitarbeiter die Säcke zum Befüllen nicht mehr hochwuchten müssen. Zudem stieg auch die Effektivität: Das passende Gewicht kann schneller abgelesen und Säcke können gleichzeitig befüllt oder entleert werden.

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