Wirtschaft BASF: Beteiligung an Materialise für 25 Millionen Dollar

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«Ludwigshafen». Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF investiert 25 Millionen Dollar (22 Mio Euro) in das belgischen Unternehmen Materialise, einen führenden Anbieter von 3D-Druck-Technologien.

Das teilten beide Unternehmen gestern mit. Die BASF erweitert zugleich die bestehende Zusammenarbeit mit Materialise in Leuven. Mit der Investition erwerbe der Ludwigshafener Chemiekonzern neu ausgegebene Aktien und halte damit einen Anteil von etwa 3 Prozent an Materialise, sagte gestern ein Sprecher des belgischen Unternehmens. Materialise hat 2018 im ersten Quartal 43,9 Millionen Euro umgesetzt, das waren 38 Prozent mehr als in der gleichen Vorjahreszeit. Das Betriebsergebnis erreichte 1,1 Millionen Euro nach einem Betriebsverlust von 84.000 Euro im Vorjahresquartal. Das Unternehmen beschäftigt 1900 Mitarbeiter in 18 Ländern. Materialise betreibt nach eigenen Angaben eine der größten 3D-Druck-Anlagen weltweit und verfügt über die größte Gruppe von Softwareentwicklern auf diesem Gebiet. Die beiden Partner wollen Materialien und Software für verschiedene 3D-Druck-Technologien verbessern und schneller auf den Markt bringen. Schwerpunkt dabei seien Anwendungen in der Konsumgüterbranche sowie der Automobil- und Luftfahrtindustrie. Die BASF will dazu ihre Materialien systematisch und in größerem Umfang auf den Maschinen von Materialise testen und optimieren. Durch die Kooperation könne die BASF noch besser neue Geschäftsmöglichkeiten erschließen, sagte Volker Hammes, Managing Director der BASF 3D Printing Solutions GmbH. Fried Vancraen, Chef von Materialise, sagte, damit beschleunige sich die Einführung von 3D-Druck in bestehenden Märkten und es würden neue Geschäftschancen geschaffen. Mit 3D-Druck können beispielsweise kosteneffektiv vollständig individualisierte Produkte in Serie hergestellt werden.

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