Handy-Tipp Auf welche Übersetzungs-Apps Reisende zählen können
Daniel Augustin vom IT-Fachportal „Heise online“ empfiehlt für Reisende zwei Apps: Google Übersetzer und Microsoft Übersetzer. Beide sind kostenlos und lassen sich ohne Nutzerkonto verwenden. Sie stehen prinzipiell für die beiden verbreiteten mobilen Betriebssysteme iOS und Android zur Verfügung, wobei Nutzer bei der Microsoft-App für Android vermehrt von Problemen berichten und diese momentan für neuere Versionen des Betriebssystems gar nicht zum Download bereitsteht. Hier bliebe von den Empfehlungen Augustins noch Googles Übersetzer übrig.
Warum er diese beiden Apps hervorhebt, begründet der Fachmann so: „Sie bieten in meinen Augen die meisten Features und sind am zuverlässigsten.“ Was er konkret meint: Sprachvielfalt, Einsatzzweck und Offline-Nutzung.
Der Haken dabei: Die Nutzung ohne Internetverbindung ist eingeschränkt. Dann funktioniere bei beiden noch die Text- und bei Google zumindest noch die Bild-Übersetzung, aber nicht mehr das Dolmetscher-Audio, so der Fachmann. Und bei Microsofts Translator lassen sich Offline-Sprachpakete nur für Android herunterladen – und das auch nicht in allen Sprachen.
Die gänzlich fehlende Möglichkeit zur Offline-Nutzung ist ein Grund, warum Augustin sonst sehr gute und nützliche Übersetzungs-Apps wie Deepl auf Reisen nicht „für die erste Wahl“ hält. „Deepl hat zwar die besten Übersetzungen, allerdings sind die Funktionen eingeschränkt im Vergleich zu den anderen.“ Beim Google Übersetzer und beim Microsoft Translator sei die Übersetzung vielleicht manchmal nicht ganz so schön: „Aber ich kann mich in den meisten Situationen drauf verlassen.“