Ein Opernabend wie kein anderer. An einem unwirtlichen, abweisenden Ort, einer kalten, kahlen Lagerhalle am Ludwigshafener Rheinufer. Auf der Bühne das eigentlich Unfassbare, Unvorstellbare: eine Oper, entstanden in Hitlers perversem Vorzeigelager Theresienstadt. Hier sollte der „Kaiser von Atlantis“ auch uraufgeführt werden. Doch nach der Generalprobe wurde die Oper verboten. Das Manuskript konnte gerettet werden, der Komponist wie sein Librettist Peter Kien starben im Vernichtungslager Auschwitz.