Rheinpfalz Zweibrücken: Tote Saatkrähen: Ermittlungen noch nicht abgeschlossen

Die Ermittlungen im Fall der toten Saatkrähen sind noch nicht abgeschlossen. Das teilte die Leitende Oberstaatsanwältin Iris Weingardt mit. Die Akten seien zur Vernehmung einer Zeugin noch mal zurück an die Polizei geschickt worden. Wie mehrfach berichtet, fanden Spaziergänger in der zweiten Mai-Woche ungewöhnlich viele tote Krähen in der Allee. Die Wildvogelrettung Hochspeyer/Bad Dürkheim sammelte tote Tiere ein und ließ diese von der Uni München untersuchen. Ergebnis: Die Tiere wurden mit Rattengift getötet. Eine von der Kreisverwaltung Südwestpfalz in Auftrag gegebene Untersuchung beim Landesuntersuchungsamt Koblenz kam allerdings zu einem anderen Ergebnis. Der Naturschutzverband Pollichia Rheinland-Pfalz hatte Strafanzeige gegen unbekannt gestellt wegen der mutmaßlichen Vergiftung der Vögel. Die toten Krähen hatten unter anderem die Pirmasenser Stadttaubenhilfe und die Wildtierhilfe aufgrund von Meldungen besorgter Bürger gefunden. Der Umwelt- und Service Betrieb (UBZ) der Stadt Zweibrücken war jedoch der Meinung, dass es sich um einen natürlichen Vorgang handele, bei dem immer wieder mal junge Krähen aus dem Nest fallen.