Rheinpfalz Zur Sache: Was im Forst geplant ist

Mit einem Gewinn von knapp 1000 Euro im Forstwirtschaftsjahr 2018 war in Waldfischbach-Burgalben gerechnet worden. Am Jahresende waren es 38.000 Euro für die Gemeindekasse. Ein wesentlicher Grund war, dass gut 1000 Festmeter Holz mehr geschlagen wurden als geplant. Nicht, um die Gemeindekasse zu füllen, sondern um den Wald zu schützen. Es mussten statt 113 Festmetern Fichte 2081 eingeschlagen werden, erläuterte Revierleiter Christoph Wagner. Der Gemeindewald Waldfischbach-Burgalben war vom Borkenkäfer, der die Fichte besiedelt, stark betroffen. Um den Mehreinschlag etwas abzumildern, wurde bei den anderen Baumarten weniger eingeschlagen als vorgesehen. Für 2019 plant Wagner vorsichtig mit einer schwarzen Null. Wie es sich am Jahresende genau darstellt, bleibe abzuwarten, denn erfahrungsgemäß sei mindestens in diesem und voraussichtlich noch im kommenden Jahr der Borkenkäfer ein großes Thema. Den vorgesehene Hieb im Bereich Kieborzendelle (Richtung Heltersberg) werde ausgeführt, sagte Wagner. Dann werde die Käferentwicklung abgewartet. Zurückgestellt ist der Hieb zwischen Ortsende und Rotdelle Richtung Leimen. Dort muss der Hang durchforstet werden. Das ist nur unter Vollsperrung machbar. Bevor die Straße nach Donsieders, die als Ausweichstrecke benötigt wird, nicht fertig gebaut ist, werde diese Sperrung nicht genehmigt. Eventuell komme der Hieb noch am Jahresende. Ein kleinerer Hieb ist im Bereich zwischen Reithalle und Naturfreundehaus am Galgenberg geplant.
