Rheinpfalz Zur Sache: Sirenen, Tiger und Meister

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Maßweilers

Bürgermeister Herbert Semmet lobte beim Neujahrsempfang das große Engagement und die vielfältigen Veranstaltungen der Vereine im Dorf. Deren Vertreter blickten am Sonntag ebenfalls zurück und voraus. Wehrführer Stefan Zwick erklärte, dass die Feuerwehr in Maßweiler binnen fünf Jahren die Zahl ihrer Wehrleute nahezu verdoppelt habe; derzeit sind es 13 Wehrleute. Werbung und Ausbildung zahlten sich aus. Aktuell bereite nur die Tagesalarmbereitschaft Probleme. Wenn der Verbandsgemeinderat Thaleischweiler-Wallhalben voraussichtlich Ende Februar das neue Konzept für die Feuerwehr in der Verbandsgemeinde beschließt, steht darin auch, dass die Wehr in Maßweiler ein neues Fahrzeug bekommt und ins Feuerwehrgebäude investiert wird. Derzeit entsprächen die Gegebenheiten nicht den Feuerwehrrichtlinien. Bis 2022 sollen die Standards erfüllt sein. Derzeit steht hinter der Zukunft der Sirenen noch ein Fragezeichen. „Die sind wichtig, um die Bevölkerung im Ernstfall warnen zu können“, sagte Zwick. Nina, Katwarn und andere Warn-Apps „werden gerade von der älteren Bevölkerung sicher nicht genutzt“. Deshalb brauche es noch weitere Möglichkeiten, Alarm zu verbreiten. Das koste Geld, aber es sei gut angelegt. Auch bei Tierart soll Geld investiert werden, kündigte Betriebsleiter Florian Eiserlo an. Er brachte augenzwinkernd eine gute Nachricht mit: „Alle Tiger sind noch da, keiner ist ausgebrochen.“ Der Lebensraum für die alte Tigerdame soll von 350 auf 700 Quadratmeter vergrößert werden. Ziel sei, das Gelände der Tierauffangstation noch attraktiver zu machen, die 2017 rund 2500 Gäste zählte. Derzeit wird dort ein verletztes Luchsweibchen gepflegt). Das werde noch einige Wochen dauern. Für den TuS Maßweiler sei 2017 ein Jahr wie ein Traum gewesen, sagte der Vorsitzende Pirmin Huber. Er nannte Meisterschaft, Jubiläum und Rasenplatz als Stichwörter und hatte die Lacher auf seiner Seite, als er feststellte: „Es ist schon affengeil durch die Stadt zu laufen und zu hören, der ist vom TuS Maßweiler“. Das gute Miteinander der Vereine − neben anderen waren auch der Tennisclub und der Obst- und Gartenbauverein vor Ort − sei wichtig, waren sich alle einig.

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