Rheinpfalz Zur Sache: Pläne für Windräder werden ausgelegt

Der Plan, Windräder auf der Gemarkung Herschberg aufzustellen, wird weiter vorangetrieben. Bei seiner Sitzung am Donnerstag beauftragte der Rat die Verwaltung, nachdem die Ergebnisse des Abwägungsverfahrens aus dem Januar eingearbeitet sind, für die vorgesehenen Standorte „An der Hexenkiefer – Windkraft I“ und „Entlang der K 18 – Windkraft II“ die Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange, also verschiedener Behörden und Verbände, einzuleiten. Im Zuge dieser Beteiligung werden die Pläne öffentlich zugänglich gemacht und es können Anmerkungen dazu, im Bedarfsfall auch Einwände dagegen, geltend gemacht oder Änderungen vorgeschlagen werden. Einer Veränderung, die zuvor noch in den Bebauungsplan eingearbeitet wird, stimmte der Rat am Donnerstag zu. Im Bereich des Gebietes „Hexenkiefer“ verschiebt die Firma Boreas, die die Windräder bauen will, den Standort eines Windrades in südöstliche Richtung. Das ist notwendig, damit das Windrad den Anforderungen durch das Bundesimmissionsschutzgesetz (BimschG) gerecht wird. Das BimschG ist Grundlage für die Genehmigungsfähigkeit von Windkraftanlagen. Ein Grundstück, das bislang noch nicht im Geltungsbereich des Bebauungsplanes lag, wegen des neuen Anlagenstandortes aber benötigt wird, nahm der Rat mit in den Plan auf. Ein weiteres Grundstück, das bislang mit einer Teilfläche im Bebauungsplan lag, wird nun komplett vom Plan erfasst. Beide Grundstücke waren bereits im Vorfeld mit Blick auf mögliche Fledermaus- und Vogelvorkommen mit untersucht worden. Sie seien als Standort für Windkraftanlagen geeignet. (add)