Rheinpfalz Weichel gewinnt dazu

Gegenüber der letzten RHEINPFALZ-Umfrage legte Oberbürgermeister Klaus Weichel, der seit dem 1. September 2007 an der Spitze der Stadt steht und die Wiederwahl anstrebt, sogar noch leicht zu. Würde die OB-Wahl bereits am kommenden Sonntag über die Bühne gehen, würden sich nach der jüngsten Erhebung 63 Prozent für den 58-Jährigen entscheiden. Das bedeutet ein Plus von zwei Prozentpunkten für ihn gegenüber der Erhebung Ende Oktober. Für den CDU-Herausforderer Nico Welsch würden sich nach den neuesten Zahlen 34 Prozent entscheiden. Das sind zwei Prozentpunkte mehr, als er bei der Umfrage Ende Oktober für sich verbuchen konnte. Der FDP-Kandidat Achim Bertram, dem in der Umfrage Ende Oktober noch sieben Prozent ihre Stimme gaben, verschlechterte sich dagegen in der jüngsten Umfrage. Für ihn votierten nur noch vier Prozent. Weichel erfährt nach den Ergebnissen der jüngsten Umfrage große Unterstützung in vielen Wählerlagern. Mit 96 Prozent erfährt er die höchste Unterstützung im Lager der SPD-Wähler, gefolgt von 87 Prozent der Wähler der Linken und 85 Prozent der Wähler der Grünen. Weichel kann auch bei den Wählern der CDU und der FDP ordentlich grasen. Im Lager der CDU-Wähler entschieden sich immerhin noch 29 Prozent für ihn und im Lager der FDP-Wähler 22 Prozent. Bei den Wählern der FWG votierten 26 Prozent für ihn. Von einer solchen breiten Unterstützung können die beiden Gegenkandidaten Nico Welsch und Achim Bertram nur träumen. Mit 71 Prozent hat Welsch die meisten Anhänger bei den CDU-Wählern, Bertram die meisten Anhänger bei der FBU und der FDP mit 67 beziehungsweise 61 Prozent. Ein Viertel der befragten Wahlberechtigten, die bekannten, wählen gehen zu wollen, machten bei der Umfrage keine Angaben, wen sie wählen würden, sollte bereits am kommenden Sonntag ein neuer Rathauschef gekürt werden. Bei der sogenannten Sonntagsfrage zur Stadtratswahl hatte die SPD weiter die Nase vorn. 41 Prozent entschieden sich für die SPD (43 Prozent bei der Erhebung Ende Oktober), sollte bereits am nächsten Sonntag ein neuer Stadtrat gewählt werden. Die CDU würden 39 Prozent wählen (30 Prozent). Die Gewinne der CDU spiegeln sich in Verlusten der übrigen Gruppierungen. Sieben Prozent (neun Prozent) würden für die Grünen votieren. Vier Prozent (drei Prozent) erklärten, die Freien Wähler zu unterstützen. Drei Prozent (fünf Prozent) wollten die Linken wählen. Nur ein Prozent (fünf Prozent) entschieden sich für die Freien Demokraten. Ein Prozent wollte die Freie Bürger Union unterstützen. Vier Prozent (sechs Prozent) wollten eine andere Gruppierung wählen als die derzeit im Stadtrat vertretenen Gruppierungen. Die NPD kam auf keinen messbaren Wert. (rdz)

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