Rheinpfalz Wehrführer wählen im April ihren Leiter

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Der neue Wehrleiter der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben wird Anfang April gewählt. Verbandsbürgermeister Thomas Peifer kann sich vorstellen, dass der kommissarische Wehrleiter Harald Borne dann Nachfolger des im Herbst zurückgetretenen Thomas Weber aus Wallhalben wird: „Er ist ruhig, sachlich und weiß, wie die Verwaltung funktioniert.“

Allerdings ergänzt Peifer im Gespräch mit der RHEINPFALZ: „Ich werde mich hier raushalten. Den Wehrleiter wählen die Wehrführer.“ Während die bisherigen stellvertretenden Wehrleiter Harald Borne aus Rieschweiler und Stefan Becherer aus Thaleischweiler-Fröschen weitermachen, ist auch Stellvertreter Matthias König aus Saalstadt zurückgetreten – also der Zweite aus der früheren Verbandsgemeine Wallhalben. Laut Peifer sollen die Nachfolger auch wieder aus dem Wallhalber Bereich kommen, um ein Gleichgewicht zwischen den früheren Verbandsgemeinden herzustellen. Allerdings sei auch kein Interessent aus der Thaleischweiler-Fröscher Gegend da. Die Feuerwehr wird die Verbandsgemeinde dieses Jahr auch unabhängig von der Wehrleiterwahl beschäftigen: Sie bekommt ein neues Feuerwehrkonzept. Im Dezember haben sich die Wehrführer hierzu bereits getroffen, nun sollen sie einen Fragebogen ausfüllen. Da geht es darum, was für Anforderungen die Dörfer haben. So muss beispielsweise die Wehr in Weselberg wegen der Größe des Ortes und der Nähe zur Autobahn, wo eher schwere Unfälle passieren, anders ausgerüstet werden als die in Biedershausen. „Was kommt wohin?“, nennt Verbandsbürgermeister Thomas Peifer eine Kernfrage, die das Konzept beantworten soll. Denn nach der Fusion gehe es auch darum, Doppelstrukturen abzubauen. „Auf Dauer werden wir keine zwei Atemschutzwerkstätten haben“, nennt er ein Beispiel. Er kann sich vorstellen, dass die in Thaleischweiler-Fröschen bleibt, ein hauptamtlicher Gerätewart seine Werkstatt in Wallhalben hat und im geplanten Neubau in Rieschweiler-Mühlbach die Schlauchwerkstatt unterkommt. Wegen der Standortfragen wird die Feuerwache in Wallhalben umgeplant, wo eine Sanierung ansteht. Weiter ist man in Petersberg, wo sich der Umbau des Feuerwehrhauses lange hingezogen hat, aber im Laufe des Jahres beendet sein soll. In Schmitshausen soll der Bau des neuen Hauses am Ortsausgang Richtung Wallhalben im Frühjahr beginnen. Hier warte man noch auf die Baugenehmigung. Der Feuerwehr sagt Peifer generell seine Unterstützung zu. „Ich war Polizist. Wenn wir nicht mehr weiterwussten, haben wir die Feuerwehr gefragt“, lobt er deren Fachwissen. Zu den Wünschen bei der Ausstattung sagt er: „Die wollen nichts, was unverschämt wäre.“ Und er ergänzt: „Das kostet viel Geld, aber da können die nichts dafür.“ Außerdem habe die Feuerwehr gerade in kleinen Orten auch eine soziale Funktion, und sie sei wichtig für den Dorfzusammenhalt. In Biedershausen und Krähenberg etwa hätten die Wehren um die 15 Mitglieder – bei 150 bis 200 Einwohnern. |bfl

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