Rheinpfalz RHEINPFALZ Plus Artikel Waldfischbach-Burgalben: Neue Fußballtore im Bruch

3:0 für die Kicker, die im Bruch wieder richtig Fußball spielen können. Die neuen Tore sind da. Rainer Spang, der Beigeordnete R
3:0 für die Kicker, die im Bruch wieder richtig Fußball spielen können. Die neuen Tore sind da. Rainer Spang, der Beigeordnete Roland Schumm, die Nachwuchskicker Jonas Würz auf dem Arm haben, Moritz Schackminn und Julian Vivi (von links) freuten sich über das Projekt.

Pünktlich zum Start der Bundesligasaison können große und kleine Kicker in Waldfischbach-Burgalben in den Bruchwiesen wieder auf Torejagd gehen. Auf dem Bolzplatz sind die neuen Tore installiert, und ab jetzt heißt es wieder: „Das Runde muss in das Eckige.“

Wie mehrfach berichtet, hatten in der Hexennacht findige und handwerklich begabte Hexen die Reste der kaputten Fußballtore, die aus Sicherheitsgründen in Stahlgitter eingepackt worden waren, vom Stahlgerüst befreit und provisorische Holztore aufgestellt. Über den Maifeiertag war der von Hexenhand hergestellte Bolzplatz von begeisterten Fußballern stark genutzt worden.

Mit ihrer Aktion hatten die Hexen auf einen Missstand hingewiesen: Es war schon lange nicht mehr möglich, den Bolzplatz richtig zu nutzen. Der damals für die Spielplätze zuständige Beigeordnete Roland Schumm hatte die Aktion aufgegriffen und sich mit Anliegern und Bolzplatzfreunden zur Gesprächsrunde vor Ort getroffen.

Gleich ausprobiert und für gut befunden

Gemäß dem Motto „Neue Tore braucht das Bruch“ hatte Schumm zugesagt, sich darum zu kümmern. Die stabilen drei mal zwei Meter großen Tore aus Holz wurden von der Firma Seibel Spielplatzgeräte aus Hinterweidenthal geliefert und jetzt von Mitarbeitern des Waldfischbacher Bauhofs installiert.

„Super“, freuten sich Jonas Würz, Moritz Schackminn und Julian Vivi, die zu den ersten jungen Fußballern gehörten, die die neuen Tore ausprobierten. „Ich freue mich, dass es gelungen ist, die Tore zu stellen. Für mich auch ein Beleg dafür, dass es wichtig ist, miteinander in den Dialog zu kommen, um zu sehen, welcher Bedarf besteht. Aber der Termin war auch wichtig, um zu erklären, warum etwas möglich oder nicht möglich ist“, sagte Schumm. „Wir freuen uns riesig“, sagte Rainer Spang, der sich beim Anliegergespräch im Mai stark für die Tore eingesetzt hatte.

x