Rheinpfalz RHEINPFALZ Plus Artikel Waldfischbach-Burgalben: Beigeordneter Roland Schumm gibt Amt auf

Roland Schumm gibt aus privaten Gründen sein Amt als erster Beigeordneter auf.
Roland Schumm gibt aus privaten Gründen sein Amt als erster Beigeordneter auf. Foto: Andrea Daum

Roland Schumm (CDU) gibt zum 31. März sein Amt als erster Beigeordneter der Ortsgemeinde ab. Vorrangig hätten gesundheitliche und familiäre Gründe zu diesem Entschluss geführt, sagte Schumm, der die Geschäftsbereiche Kultur, Bau, Bauplanung, Ortsentwicklung und Umwelt verantwortet.

Ausschlaggebend sei, dass das Amt für ihn mit einer Dauerbelastung verbunden sei, die seinem Gesundheitszustand nicht zuträglich sei. Er bekannte, dass es im letzten Quartal 2019 einige Ereignisse gegeben habe, die ihn zu diesem Schritt bewogen hätten. Ihm sei aber daran gelegen, dass es einen sauberen und geregelten Übergang gebe, betonte Schumm. Deshalb habe er den Vorstand des CDU-Ortsverbandes sowie Ortsbürgermeister Michael Oestreicher (BWB) und Verbandsbürgermeister Lothar Weber (SPD) frühzeitig über diesen Schritt informiert. „Mir ist wichtig, dass genügend Zeit für eine ordentliche Nachfolgeregelung und Amtsübergabe bleibt“, erklärte Schumm. Der 66-Jährige kündigte an, sich mit Ablauf seiner Amtszeit ganz aus der Politik zurückzuziehen und dann auch seine CDU-Mitgliedschaft zu beenden.

Auch als Ortsbürgermeister beworben

Roland Schumm war bereits in der vergangenen Legislaturperiode erster Beigeordneter gewesen, nachdem seine Vorgänger Jörg Prokein und Christian Weidler das Amt jeweils aus gesundheitlichen Gründen frühzeitig abgegeben hatten. Schumm hatte sich 2019 als Ortsbürgermeisters beworben. Nachdem er den Einzug in die Stichwahl verpasst hatte, hatte er das Amt des ersten Beigeordneten zur Verfügung gestellt, es nach dem Wahlsieg Oestreichers und der Neuauflage der Koalition von CDU und BWB wieder übernommen.

Schumm habe die CDU rechtzeitig informiert, bestätigte der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes, Felix Leidecker, auf Anfrage der RHEINPFALZ. Er sei froh, dass Schumm sich bereit erklärt habe, das Amt bis Quartalsende zu führen und einen nahtlosen Übergang ermögliche. Die CDU führe derzeit Gespräche über die Nachfolge Schumms, die in den kommenden Wochen geregelt werde. Stehe der Kandidat abschließend fest, werden der Koalitionspartner sowie die Ratsfraktionen der SPD und FWG informiert.

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