Rheinpfalz
Waldfischbach-Burgalben: Ampel für Kita-Neubau steht auf Grün

Die Ampeln für den Neubau des Kindergartens in Burgalben stehen auf Grün, jetzt muss nur noch der Gemeinderat Ja zum Neubau sagen. Der Bauausschuss der Ortsgemeinde Waldfischbach-Burgalben schloss sich der Einschätzung der Lenkungsgruppe sowie des Ausschusses für Jugend, Familie und Senioren an, die gleichfalls für einen Neubau des Kindergartengebäudes votiert hatten.
Grundlage ist die Vergleichsstudie, mit der die Gemeinde das Ingenieurbüro Vatter & Franz aus Hermersberg beauftragt hatte. Einen Kostenvergleich zwischen Neubau und Sanierung des bestehenden Gebäudes zu erstellen, so hatte die Aufgabe gelautet. Das Ergebnis: Beide Varianten kosten mindestens 1,5 Millionen Euro. Die beiden Beigeordneten der Gemeinde, Roland Schumm (CDU) und Alexander vom Hagen (BWB), machten deutlich, dass es bei dem Auftrag um eine Vergleichsanalyse der Kosten gegangen sei – nicht mehr, nicht weniger. Es sollte eine Basis vorliegen, damit der Rat entscheiden kann, und die habe das Ingenieurbüro fachgerecht geliefert.
Fast übereinstimmend war sich der Ausschuss einig, dass es zwei Punkte gibt, die klar für den Neubau sprechen: Einerseits müssten 60 Kinder bei einem Umbau anderweitig untergebracht werden, was bei ganz kleinen Kindern nahezu unmöglich sei, andererseits hat ein Neubau bei den Unterhaltungskosten Vorteile, weil er energieeffizienter gebaut werden kann. „Für mich sind das die entscheidenden Kriterien“, sagte Michael Lehmann (FWG).
Eine Baumscheibe kommt weg, eine bleibt
Nicht einig war sich der Ausschuss dagegen bei der Frage, ob im Pirminiusring Baumscheiben entfernt werden sollen. Ein Thema, das den Rat seit Jahren beschäftigt. Mit knapper Mehrheit empfiehlt der Ausschuss, eine Baumscheibe in einem Kurvenbereich zu entfernen – auf Kosten der Gemeinde. Dazu gab es jedoch unterschiedliche Meinungen. Werde dort, wie vorgesehen, mit Schritttempo gefahren, passiere nichts, sagten Michael Würtz (FWG) und Herbert Beihl (CDU). Beide gaben zu bedenken, dass in diesem Bereich mit Sicherheit geparkt werde, wenn die Baumscheibe weg ist, dann habe man nichts gewonnen. Zudem sei die Baumscheibe dazu da, die gefahrene Geschwindigkeit zu reduzieren.
Eine Baumscheibe, die bei einem Anlieger vor der Garagenzufahrt liegt, soll bleiben. Ehe in dem Gebiet gebaut wurde, sei schon klar gewesen, wo Baumscheiben sind. Da hätte der Bauherr auf den Plan schauen müssen, war sich der Ausschuss in diesem Fall recht einig.