Rheinpfalz Unterstützung für die Brandopfer

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Nach dem verheerenden Brand in Vorderweidenthal, bei dem elf Menschen am Sonntag in kürzester Zeit alles verloren, ist eine unglaubliche Hilfsaktion für die Familie angelaufen.

Kurz vor Weihnachten verloren zehn Menschen am Sonntag ihr gesamtes Hab und Gut. Ihr Wohnhaus in der Kirchstraße in Vorderweidenthal brannte vollständig aus. 102 Einsatzkräfte waren bei dem Brand vor Ort. Fast die ganze Dorfmitte war großflächig abgesperrt. Es galt nur noch das Schlimmste zu verhindern: den Übergriff der Flammen auf die Nachbargebäude. Nur noch verkohlte Balken, geborstene Fenster und eine bis zur Unkenntlichkeit verkohlte Wohnungseinrichtung waren nach dem Feuer zu sehen, das Dach war bereits weggebrannt. Wasser tropfte in Massen von der Brandruine, teils waren die Sandsteine geborsten. Die Mutter, ihre vier erwachsenen Kinder, die Schwiegertochter und fünf Minderjährige konnten nur mit dem, was sie auf dem Leib trugen, das Haus verlassen und sind derzeit im Krankenhaus. Noch am gleichen Tag rückte das Dorf für die Familie zusammen. Ein Bürger stellt der Familie ein Haus zur Verfügung, das jetzt mit dem Nötigsten eingerichtet werden soll. Heizöl wird noch benötigt. Helfer nahmen die Spenden entgegen. Kleider, Bettwäsche, Schuhe, Kinderspielzeug und Lebensmittel wurden im Dorfgemeinschaftshaus gelagert. „So was hab ich noch nicht erlebt“, sagte eine Vorderweidenthalerin zu den Autos aus der ganzen Pfalz, sogar aus Baden-Württemberg, die im Minutentakt vorfuhren. Beigeordneter Olaf Wingert schätzt die Zahl der Spender bis zum frühen Montagnachmittag bereits auf rund 200. Bis zum Mittag waren rund 1200 Euro gespendet worden. Zur Brandursache konnte Manfred Öxler vom Fachreferat Brandermittlung der Kriminalinspektion Landau noch nichts sagen. Er werde zunächst mit der Familie sprechen. Wenn dies nichts Greifbares ergebe, müsse ein Brandsachverständiger eingeschaltet werden. Das Problem sei das einsturzgefährdete Haus, das sich erst ein Statiker ansehen müsse. Spendenkonto Sparkasse SÜW, Stichwort „Brand Kirchstraße“, Iban DE 3254 8500 1000 0008 3006, Empfänger „Evangelisches Verwaltungsamt“. |pfn

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